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Devisen (Früh) - Euro sinkt auf tiefsten Stand seit Ende Juli / Gemeinschaftswährung fällt auf 1,1423 US-Dollar

Der Kurs des Euro ist am Mittwoch weiter gefallen. In der Früh kostete die Gemeinschaftswährung 1,1423 US-Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend und so wenig wie seit Ende Juli nicht mehr. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1463 (Montag: 1,1490) Dollar festgesetzt.

Seit mehreren Tagen steht der Euro unter Druck, Anfang September lag der Kurs noch über der Marke von 1,16 US-Dollar. Verstärkt wurde diese Bewegung durch die Zinserhöhung der US-Notenbank Fed am 16. September.

Im Nahostkonflikt mehren sich unterdessen die Hoffnungen auf eine Deeskalation. "Vor diesem Hintergrund konnte der US-Dollar gestern gegenüber dem Euro zulegen. Ausschlaggebend war die Entwicklung der Zinserwartungen: Das vom Markt erwartete Zinsdifferenzial zwischen den USA und dem Euroraum verschob sich zugunsten des Dollars", schreibt die Commerzbank in ihrem Frühkommentar. Dahinter stehe letztlich die Einschätzung, dass Inflation und Geldpolitik im Euroraum stärker von den Energiepreisen beeinflusst werden als in den USA.

Mit Blick auf den Datenkalender verweist die Helaba auf wichtige Stimmungsindikatoren, die heute und morgen zur Veröffentlichung anstehen. "Den Auftakt geben die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Frankreich, Deutschland und der Eurozone", schreiben die Experten in ihrem Kommentar. Am Donnerstag folgten Stimmungsdaten aus Frankreich und der Ifo-Geschäftsklimaindex.

ste/moe

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