, dpa-AFX

Trump will Kalidünger aus Belarus - Spitze gegen Kanada

Der Kalidünger für Landwirte in den USA soll nach dem Willen von Präsident Donald Trump künftig verstärkt aus Belarus kommen. Die Vereinigten Staaten und Belarus arbeiten derzeit an einem "riesigen Abkommen" dazu, wie Trump auf seiner Plattform Truth Social mitteilte. "Der Preis läge deutlich unter dem, was wir derzeit an Kanada zahlen."

In den vergangenen Wochen war der Handelskonflikt zwischen Kanada und den USA weiter eskaliert. Beide Nationen verhängten gegenseitige Strafzölle auf eine Reihe von Importen.

Landwirte in den USA sind beim Kalidünger vor allem auf Einfuhren angewiesen, und ihr mit Abstand größter Lieferant ist Kanada. Im Jahr 2023 kamen schätzungsweise 90 Prozent der Importe aus dem nördlichen Nachbarbarland.

Nähere Angaben zu der Vereinbarung mit Belarus machte Trump zunächst nicht. Aktien von Düngemittelkonzernen in den USA und Kanada gerieten in Folge der Ankündigung unter Druck. Die Aktie des deutschen Konzerns K+S schlossen nach zwischenzeitlichen Verlusten von bis zu 4,5 Prozent in Frankfurt 1,5 Prozent tiefer. Der Düngemittelhersteller verfügt in Kanada mit seinem Kaliwerk Bethune über Düngemittel-Kapazitäten der Provinz Saskatchewan./jcf/DP/nas

 ISIN  DE000KSAG888  US61945C1036  US1252691001  US46121Y1029  CA67077M1086

AXC0341 2026-09-21/22:37

Relevante Links: Nutrien Ltd., K+S Aktiengesellschaft, CF Industries Holdings Inc., Intrepid Potash Inc., The Mosaic Company

Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet.