IG Metall fordert Kehrtwende für Zukunft der Auto-Industrie
Der Chef des IG Metall-Bezirks
Berlin-Brandenburg-Sachsen, Jan Otto, hat den Chefs der deutschen
Auto-Industrie schwere Fehler vorgeworfen. "Jahrelang haben die
Manager die Trends in der E-Mobilität, Digitalisierung und
Batterietechnik verschlafen", kritisierte er bei einer Kundgebung
vor dem Motorenwerk von Volkswagen
Es seien schon Zehntausende Arbeitsplätze vernichtet worden, betonte Otto nach Gewerkschaftsangaben. "Wir fordern von Arbeitgebern und Politik eine Kehrtwende für eine Zukunft der Auto-Industrie." Dazu brauche es Investitionen in die Zukunft, Innovationen und Qualifizierung. "Es muss Schluss sein mit Kahlschlag, Standortschließungen und Verlagerungen."
Tausende Menschen zu Großkundgebung in Zwickau erwartet
Die Gewerkschaft IG Metall hat am Montag bundesweit zu Aktionen unter dem Motto "Zukunft statt Kahlschlag - Zusammenhalt ist unsere stärkste Marke" aufgerufen. Dazu zählen interne Betriebsversammlungen in Unternehmen, aktive Mittagspausen, Sternmärsche und öffentliche Kundgebungen. Die Gewerkschaft erwartet, dass sich mehr als 100.000 Menschen beteiligen.
Dazu ist am Nachmittag auch eine Großkundgebung im Stadtzentrum von
Zwickau geplant, zu der laut IG Metall mehrere Tausend Menschen
erwartet werden. Hintergrund ist, dass die Zukunft der dortigen
Autofabrik von VW
ISIN DE0007664039
AXC0129 2026-09-21/11:15
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