APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Tote bei russischen Drohnenangriffen auf Region Kiew
Moskau/Kiew (Kyjiw) - Bei russischen Angriffen auf die Region Kiew sind am Sonntag nach ukrainischen Behördenangaben vier Menschen getötet worden, darunter drei Kinder. Eine Mutter und ihre beiden drei Jahre alten Kinder kamen nach Angaben des Rettungsdienstes ums Leben, als eine russische Drohne ein Wohnhaus traf. Ein weiteres Mädchen starb dem Gouverneur der Region, Tymur Tkatschenko, zufolge im Krankenhaus nach einem separaten Drohnenangriff.
Herbst-Ernte fällt noch schlechter aus als erwartet
Wien - Die Rekorddürre lässt die erwartete Ernte bei vielen Feldfrüchten, etwa Erdäpfel, Körnermais, Soja und Zuckerrüben, noch schlechter ausfallen als zuletzt erwartet. Im Vergleich zum Fünf-Jahresschnitt könnte bei Körnermais die Gesamtmenge in Tonnen um knapp 30 Prozent und bei Sojabohnen um über 50 Prozent einbrechen, hieß es von der Landwirtschaftskammer auf APA-Anfrage. Die geschätzten Ertragserwartungen bei Erdäpfeln sind laut Landwirtschaftskammer "dramatisch".
Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern begonnen
Berlin/Schwerin - In den ostdeutschen Bundesländern Berlin und Mecklenburg-Vorpommern haben am Sonntag die Wahllokale für die Landesparlamente geöffnet. Seit 8.00 Uhr können die Menschen ihre Stimmen für das Berliner Abgeordnetenhaus beziehungsweise den Landtag in Mecklenburg-Vorpommern abgeben. Die Wahllokale sind bis 18.00 Uhr geöffnet. Umfragen lassen erneut ein Debakel für die CDU von Bundeskanzler Friedrich Merz erwarten, über dessen bevorstehende Ablöse seit Tagen heftig spekuliert wird.
Iran stellt weiter Bedingungen für Öffnung von Hormuz-Straße
Teheran/Washington - Der Iran will die Seestraße von Hormuz im Persischen Golf erst wieder öffnen, wenn seine Bedingungen erfüllt und die Zusagen der USA umgesetzt wurden. Dies erklärte Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf laut der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Fars am Sonntag. Die USA warnten unterdessen vor einer Eskalation des Konflikts zwischen Saudi-Arabien und den vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen im Jemen.
Ebola-Impfstoff wird im Kongo getestet
Bunia/Kinshasa/Kampala - Inmitten der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo ist ein Test-Impfprogramm gestartet. Die ersten Freiwilligen aus dem medizinischen Personal, das an vorderster Front gegen die Epidemie kämpft, wurden am Samstag in Bunia in der Provinz Ituri, dem Epizentrum des Ebola-Ausbruchs, mit dem Vakzin Ervebo geimpft. Im Rahmen der auf neun bis zwölf Monaten angelegten klinischen Studie sollen 20.000 Menschen geimpft werden.
Ökonomin hält deutschen Tankrabatt für schweren Fehler
Köln/Berlin - Die Wirtschaftsforscherin Veronika Grimm hat die Entscheidung der deutschen Bundesregierung für einen neuen Tankrabatt als zynisch bezeichnet. So werde auf Kosten der jungen Generation das Fahren von Autos mit Verbrennungsmotor subventioniert, sagte die Ökonomin dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Durch "opportunistische Politik" werde versucht, die Wähler nicht zu verprellen, "aber am Ende führt es nur dazu, dass viele Wähler sich frustriert von den etablierten Parteien abwenden."
Raser auf Kärntner Bundesstraße mit 183 km/h geblitzt
Obervellach - Zwei Raser sind am Samstagnachmittag auf der Mölltal Straße (B106) mit 183 km/h erwischt worden. Polizeibeamte hatten Lasermessungen durchgeführt, als sie diese Geschwindigkeit bei einem 32-jährigen Slowaken und einem 29-jährigen Tschechen feststellten, die mit ihren Autos gerade ein Überholmanöver durchführten. Den Männern wurden die Führerscheine abgenommen und ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt, teilte die Polizei mit.
Deutsche Autobauer verlieren international an Boden
Stuttgart - Die drei deutschen Autobauer verlieren im Vergleich zur internationalen Konkurrenz weiter an Boden. In der ersten Jahreshälfte sanken die Umsätze von Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW auf rund 284 Milliarden Euro. Das sind 2,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie aus einer Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervorgeht. Zum Vergleich: In Summe steigerten die 19 untersuchten Autokonzerne ihre Erlöse um 3,6 Prozent auf knapp 1.048 Milliarden Euro.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red