Anlagenbauer Andritz modernisiert Wasserkraftwerk in Rumänien / Auftragswert liegt im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich
Der steirische Anlagenbauer Andritz hat als Teil eines Konsortiums den Zuschlag für die Modernisierung des Wasserkraftwerks Râul Mare Retezat in Rumänien erhalten. Der Auftragswert liege im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich und sei im Auftragseingang für das dritte Quartal 2026 enthalten, teilte der börsenotierte Konzern am Donnerstag mit. Die Modernisierung werde "zur Versorgung Rumäniens mit erneuerbarer Energie beitragen und das nationale Stromnetz stärken".
Das Kraftwerk verfügt laut Andritz über eine installierte Leistung von 335 Megawatt (MW), konnte bisher aber nur mit rund 200 MW betrieben werden. Mit der Modernisierung werde die Leistung auf vollständig nutzbare 376 MW erhöht. Der Auftrag umfasse die Konstruktion, Fertigung und Lieferung der elektromechanischen Ausrüstung, inklusive zweier 188-MW-Francis-Turbinen für hohe Fallhöhen, Generatoren sowie Automatisierungs- und Zusatzausrüstung. Das Projekt soll bis 2031 abgeschlossen werden.
rst/cgh
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