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Wiener Börse startet schwächer - ATX verliert 0,56 Prozent / Schwache Raiffeisen-Aktie drückt auf heimischen Leitindex - Positives europäisches Börsenumfeld nach erwarteter US-Zinserhöhung

Die Wiener Börse hat am Donnerstag den Handel entgegen vorbörslich positiver Indikationen mit einer schwächeren Tendenz aufgenommen. Der ATX gab kurz nach dem Sitzungsauftakt um 0,56 Prozent auf 6.772,33 Punkte nach.

Auf den heimischen Leitindex drückte vor allem der Kursrutsch der Raiffeisen Bank International-Aktie in Höhe von mehr als acht Prozent. Hier könnte eine negativere Analystenmeinung belastet haben. Die Erste Group stufte die Aktie von "Accumulate" auf "Hold" herab.

An den europäischen Börsen ging es im Frühhandel nach der US-Zinserhöhung am Vorabend in den positiven Bereich. Die US-Notenbank hat am Vorabend das Leitzinsband um 25 Basispunkte auf 3,75 bis 4,00 Prozent angehoben und damit den Markterwartungen entsprochen, schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tageskommentar. Ausgemacht war der Zinsschritt nicht, denn Fed-Chef Warsh hatte keine klaren Hinweise auf den geldpolitischen Kurs gegeben.

Dass die Leitzinsen erhöht wurden, ist nach Einschätzung der Experten positiv zu sehen, denn so demonstrieren die Währungshüter Entschlossenheit und vor allem Unabhängigkeit gegenüber der US-Administration, die stets Druck ausübt und eher Zinssenkungen als Erhöhungen wünscht.

ste/ger

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