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Wiener Börse notiert befestigt - ATX gewinnt 0,64 Prozent / Positives europäisches Börsenumfeld vor US-Zinsentscheidung

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Neu: Kursveränderungen von Einzelwerten
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Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im Frühhandel klar im Plus gezeigt. Der Leitindex ATX gewann bis 9.50 Uhr 0,64 Prozent auf 6.789,57 Punkte. An den europäischen Börsen gab es etwas moderatere Kurszuwächse zu sehen.

Positive Vorgaben kamen aus Übersee. Die Wall Street hat am Dienstagabend nach Börsenschluss in Europa die Verluste noch etwas reduziert und in Asien legten die Kurse in der Früh an den meisten Handelsplätzen leicht zu.

Am Abend gibt die US-Notenbank die mit Spannung erwartete Zinsentscheidung bekannt. Die Experten von der Helaba rechnen mit einer Erhöhung des Leitzinsbandes um 25 Basispunkte auf 3,75 bis 4,00 Prozent. Inzwischen sei dies nicht nur mit über 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit in den Geldmärkten eskomptiert, auch die Mehrzahl der Ökonomen erwartet einen solchen Schritt. Es waren vor allem der zuletzt solide ausgefallene Arbeitsmarktbericht in den USA und die jüngsten US-Inflationszahlen vor dem Hintergrund der in auf ein neues Hoch gestiegenen Ölpreise, die ein Umdenken der Akteure bewirkt hatten, hieß es weiter von den Experten.

Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene noch eine dünne Meldungslage vor. OMV-Aktien legten 0,2 Prozent zu. Der Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV hat im libyschen Sirte-Becken ein Ölfeld entdeckt und dieses für rentabel erklärt. Das förderbare Volumen wird auf insgesamt 45 Mio. Barrel Öl geschätzt, nach vollständiger Erschließung des Reservoirs sollen täglich bis zu 6.000 Barrel Öl gewonnen werden. Aufgrund der Nähe zu bestehender Infrastruktur könne man rasch mit der Förderung beginnen.

AT&S-Papiere legten 3,4 Prozent auf 158,4 Euro zu. Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Aktien des Leiterplattenherstellers markant von 110,60 Euro auf 181 Euro angehoben. Das Anlagevotum wurde gleichzeitig von "Hold" auf "Accumulate" revidiert.

Nach oben ging es auch für die Kurse der schwer gewichteten Banken. Raiffeisen Bank International verteuerten sich um 1,7 Prozent. BAWAG erhöhten sich um 0,5 Prozent und Erste Group legten 0,2 Prozent zu.

ste/moe

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