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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Toter Häftling: Verdächtiger verurteilter Doppelmörder

Garsten/Steyr - Nachdem am Montagnachmittag im Forensisch-Therapeutischen Zentrum (FTZ) Garsten ein 40-jähriger Häftling tot aufgefunden worden war, ermittelt die Staatsanwaltschaft Steyr wegen Mordverdachts. Bei dem 63-jährigen Verdächtigen handelt es sich allem Anschein nach um einen rechtskräftig verurteilten Doppelmörder, der im Sommer 2017 in Linz ein betagtes Ehepaar getötet hat, wurde der APA aus gut informierten Kreisen bestätigt.

TFA-Grundwasserdaten zeigen rasanten Anstieg der Belastung

Wien - Einen raschen Anstieg der Ewigkeitschemikalie Trifluoressigsäure (TFA) im österreichischen Grundwasser zeigt eine wissenschaftliche Auswertung amtlicher Messdaten, die am Dienstag bei einer Pressekonferenz von Global 2000 präsentiert worden sind. 16 Messstellen wurden untersucht und das Ergebnis war, dass sich dort die TFA-Konzentration in rund fünf Jahren von 1,36 auf 2,86 Mikrogramm pro Liter mehr als verdoppelt hat.

Grenzkontrollen zu östlichen EU-Nachbarländern verlängert

Wien - Österreich verlängert die Grenzraumkontrollen zu Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien um sechs Monate. Das Ziel sei die Bekämpfung der Schleppermafia und die weitere Eindämmung der illegalen Migration, hieß es aus dem Innenministerium am Dienstag gegenüber der APA. Dabei solle der Fokus auf eine breite, flexible Grenzraumsicherung statt reiner stationärer Grenzpunktkontrollen gelegt werden. Der Assistenzeinsatz des Bundesheeres im Burgenland werde fortgesetzt.

Trotz Trump-Ansage: Angriffe auf Energie-Infrastruktur

Kiew (Kyjiw)/Moskau - Die Ukraine hat in der Nacht auf Dienstag mit Drohnen eine Industrieanlage in Russland angegriffen. Russland wiederum hat erneut Kiew mit Drohnen angegriffen und dabei wieder eine Tankstelle getroffen. Ein Mensch sei verletzt worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko am Dienstag auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Am Montag hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, Russland und die Ukraine wollten auf Angriffe auf gegnerische Energieanlagen verzichten.

EU-Ratspräsident Costa bei Bundeskanzler Stocker in Wien

Wien/Brüssel - Nach Ansicht von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) ist das Volumen des aktuellen Vorschlags zum EU-Mehrjahresbudget 2028-2034 weiterhin zu hoch. Zwei Billionen Euro seien eine "Steigerung um 60 Prozent" und "nicht finanzierbar", sagte er nach einem Treffen mit EU-Ratspräsident António Costa am Dienstag in Wien. "Würde ein Mitgliedsstaat das als nationales Budget vorlegen, würde das ein großes Interesse der EU-Kommission nach sich ziehen", meinte er.

USA stationieren Waffen im Weltall

Washington/Peking - Die USA haben erstmals offiziell die Stationierung von Waffen im Weltall bestätigt. "Die USA verfügen über Waffen zur Weltraumkontrolle im Orbit", erklärte ein Sprecher der US Space Force am Montag, ohne allerdings Einzelheiten zu den Waffen zu nennen. Er teilte lediglich mit, dass sie "in der Lage sind, den gemeinsamen Kampfverband gegen feindliche Aktionen zu verteidigen". China rief die USA auf, die Vorbereitungen "für einen Krieg im Weltraum" zu stoppen.

Mehr als 100.000 Menschen sind in Japan 100 Jahre oder älter

Tokio - In Japan gibt es erstmals mehr als 100.000 Menschen im Alter von 100 Jahren oder älter. Die neueste Regierungsstudie, die am Dienstag im Vorfeld des Tages für den Respekt vor dem Alter veröffentlicht wurde, listet 107.677 Menschen in dieser Altersgruppe auf. Etwa 90 Prozent davon seien Frauen, teilte das japanische Gesundheitsministerium mit. Es ist das erste Mal seit Beginn der Datenerfassung 1963, dass die Zahl der Menschen ab 100 Jahren die Marke von 100.000 übersteigt.

Hass im Netz gestiegen

Wien - Hass im Netz nimmt zu. Zu dieser Erkenntnis kam eine am Dienstag veröffentlichte Befragung der Statistik Austria. 37 Prozent gaben bei der Befragung 2025 an, in den letzten drei Monaten auf Hass im Netz gestoßen zu sein. 2023 waren es noch 31 Prozent. Am häufigsten richten sich die Beiträge gegen politische oder gesellschaftliche Ansichten (32 Prozent), Religion oder Weltanschauung (26) oder ethnische Zugehörigkeit (25). Besonders Junge sind betroffen.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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