Aktien Wien Schluss: ATX mit kräftigen Abschlägen
Die Wiener Börse hat sich am Montag mit kräftigen
Abschlägen aus dem Handel verabschiedet. Der ATX
Aufkommende Skepsis beim Thema Künstliche Intelligenz (KI) schickte
die Halbleiterbranche weltweit auf Talfahrt. Große amerikanische
KI-Firmen sind nach eigenen Angaben bereit, die Entwicklung der
Technologie zu verlangsamen. Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens
Anthropic, zeigte sich am Wochenende besorgt, dass in sechs bis
zwölf Monaten ein KI-Schwarm in der Lage sein könnte, das gesamte
Internet zu übernehmen und potenziell Hunderte Milliarden Dollar
Schaden zu verursachen. An der Wiener Börse verbilligten sich die
Anteilsscheine des Leiterplattenherstellers AT&S
Zudem kletterten die Ölpreise wieder in Richtung der Marke von 110 US-Dollar. Nach oben gezogen wurden die Preise vor allem durch neuerliche Angriffe in der Straße von Hormuz und der zunehmenden Bedrohung der Meerenge Bab al-Mandab durch die Houthi-Miliz im Jemen. Über das Wochenende musste der weltgrößte Ölexporteur Saudi-Arabien wegen Drohnenangriffen zusätzlich eine wichtige Pipeline abschalten.
Für die Lenzing-Aktie setzte sich ihr negativer Trend mit einem
Minus von mehr als drei Prozent fort, nachdem die Titel des
oberösterreichischen Faserherstellers bereits am Freitag über drei
Prozent verloren hatten. Auch Aktien des Baustoffkonzerns
Wienerberger
Zudem fielen die schwergewichteten Bankwerte zum Teil deutlich. RBI
sanken um 4,29 Prozent auf 63,65 Euro, Aktien der Erste Group
Zu den raren ATX-Gewinnern gehörten zu Handelsschluss die Werte von
Strabag
Im prime market verloren RHI
ISIN AT0000999982
AXC0257 2026-09-14/18:38
Relevante Links: STRABAG SE, RHI AG, OMV AG, Semperit AG Holding, AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Erste Group Bank AG, Wienerberger AG, BAWAG Group AG