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Devisen: Euro legt zum US-Dollar zu

Der Kurs des Euro hat am Mittwoch zugelegt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Nachmittag bei 1,1647 US-Dollar gehandelt. Sie notierte damit etwas höher als im frühen Handel. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1652 (Dienstag: 1,1614) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8582 (0,8610) Euro.

In Europa und in den Vereinigten Staaten standen im Tagesverlauf keine wichtigen Konjunkturdaten im Kalender. Spannender dürfte es im weiteren Wochenverlauf werden. Am Donnerstag steht die EZB-Zinsentscheidung an. Angesichts des Inflationsdrucks wird am Markt überwiegend mit einer Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte gerechnet.

"Bei der EZB-Sitzung wird es darauf ankommen, ob der Rat nach der erwarteten Zinsanhebung morgen weitere Zinserhöhungen signalisiert oder nicht, da der Markt noch die Chance einer weiteren Zinsanhebung bis Jahresende und sogar darüber hinaus sieht", schreiben die Experten der Commerzbank. Man erwarte hingegen ein Ende des Zinssenkungszyklus. "Muss der Markt seine Erwartungen nach unten anpassen, dürfte der Euro nachgeben."

Am Freitag folgen Inflationsdaten aus den USA, die wichtige Impulse für die Zinsentscheidung der US-Notenbank in der kommenden Woche liefern dürften. Am Markt wird eine Zinserhöhung nicht ausgeschlossen. Insbesondere der Iran-Krieg sorgt für weiter hohe Ölpreise und schürt Inflationssorgen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85898 (0,85740) britische Pfund, 178,59 (179,20) japanische Yen und 0,9404 (0,9425) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.420 Dollar. Das waren rund 64 Dollar mehr als am Vortag./jsl/nas

 ISIN  EU0009652759

AXC0229 2026-09-09/16:35

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