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Großes Interesse an Ausschreibung für neue Gaskraftwerke

An der ersten Ausschreibung für neue Backup-Kraftwerke gibt es großes Interesse. Die Bundesnetzagentur teilte mit, die Ausschreibung für "Langzeitkapazitäten" nach dem Gesetz zur Sicherung der Versorgungssicherheit und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten sei "deutlich überzeichnet". Die Bundesnetzagentur beginne heute mit der Prüfung der Gebote. Sie prüfe insbesondere, ob die Bieter alle Teilnahmevoraussetzungen erfüllen und keine Ausschlussgründe vorliegen. Die Bundesnetzagentur gebe die Zuschläge spätestens am 3. November bekannt.

Die neuen Kraftwerke sollen im Zuge des schrittweisen Ausstiegs aus der Kohleverstromung bis 2038 die Versorgungssicherheit mit Strom gewährleisten und künftig als Backups in "Dunkelflauten" mit einer geringen Erzeugung aus Solar- und Windenergie einspringen. Geplant sind in den kommenden Jahren in mehreren Schritten Ausschreibungen.

Zur ersten Ausschreibung erklärte die Bundesnetzagentur, ausgeschlossen würde ein Gebot für eine Erzeugungsanlage beispielsweise, wenn diese nicht das sogenannte Langzeitkriterium erfülle. Dieses setze voraus, dass die Anlage technisch in der Lage ist, ohne Unterbrechung für mindestens zehn aufeinanderfolgende Stunden Strom ins Netz einzuspeisen.

Dies könnten insbesondere moderne und hocheffiziente Gaskraftwerke gewährleisten, hatte es im Wirtschaftsministerium geheißen. Die bezuschlagten Anlagen müssten bis 2031 in Betrieb gehen, hieß es in einem Papier des Ministeriums. Anlagenbetreiber erhalten eine Kapazitätsvergütung. Im Gegenzug müssten sie diese Anlagen verfügbar halten und trügen so zur Versorgungssicherheit bei. Der Bau neuer Gaskraftwerke in Deutschland ist seit Jahren ein Thema./hoe/DP/jha

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AXC0211 2026-09-09/15:20

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