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Chaos an Flughäfen in Großbritannien dauert an

Eine technische Störung bei der Flugsicherung hat auch am zweiten Tag erhebliche Folgen auf den Luftverkehr in Großbritannien. Wie das Flugdatenportal Flightradar24 mitteilte, waren allein am Mittwoch bis 6.00 Uhr bereits knapp 250 Flüge gestrichen worden, der größte Teil davon am Londoner Flughafen Heathrow.

Am Dienstag waren dem Portal zufolge aufgrund der Störung etwa 1.300 Flüge ausgefallen. Der britische Nachrichtensender Sky News berichtete von Passagieren, die teils auf dem Fliesenboden im Terminal übernachten mussten.

Der genaue Grund für die Probleme war zunächst unklar. Eine Cyberattacke werde als Ursache jedoch ausgeschlossen, sagte der Chef des Flugsicherungsunternehmens Nats, Martin Rolfe, der BBC. Das Problem sei inzwischen behoben, habe jedoch einen erheblichen Rückstau verursacht, der nun abgearbeitet werde.

Scharfe Kritik von Airlines

Nats ist in Großbritannien für 15 Flughäfen zuständig. Betroffen von der Störung waren am Dienstag neben Heathrow auch London Gatwick, London Stansted sowie die Airports in Manchester und Birmingham und weitere.

Von mehreren Airlines kam scharfe Kritik an dem Dienstleister. Nats-Geschäftsführer Rolfe wurde zudem von Verkehrsministerin Heidi Alexander einbestellt. Ryanair-Top-Manager Neal McMahon forderte Rolfe laut der britischen Nachrichtenagentur PA zum Rücktritt auf.

Auch an deutschen Airports machten sich die Probleme bemerkbar. Zum Beispiel wurden Flüge von Frankfurt oder Düsseldorf nach London gestrichen, wie auf den Webseiten der jeweiligen Flughäfen zu sehen war. Ähnlich sah es an Flughäfen in anderen Ländern aus, zum Beispiel in Zürich./cmy/DP/jha

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AXC0117 2026-09-09/10:28

Relevante Links: Deutsche Lufthansa AG, International Consolidated Airlines Group SA, easyJet plc, Ryanair Holdings plc

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