VW-Großaktionärin Porsche SE kauft sich bei Raketenfirma ein
Die VW -Großaktionärin Porsche
Automobil Holding SE kauft sich bei einer weiteren Raketenfirma ein.
Man habe sich mit einem Investitionsvolumen im niedrigen
zweistelligen Millionenbereich an dem US-amerikanischen
Raumfahrtunternehmen Stoke Space Technologies (Stoke Space)
beteiligt, teilte die Stuttgarter Beteiligungsgesellschaft der
Volkswagen -Eigentümerfamilien Porsche und Piëch mit.
Stoke Space entwickele eine zweistufige Trägerrakete mit dem Ziel
der vollständigen Wiederverwendbarkeit, so die Porsche SE
. Das ermögliche eine höhere Startfrequenz sowie
deutlich niedrigere Startkosten als bei herkömmlichen Raketen. Einen
ähnlichen Ansatz verfolge sonst nur Elon Musk mit seiner
Raumfahrtfirma SpaceX . Es gebe eine hohe Nachfrage
auf dem Markt für Raketenstarts, die derzeit fast ausschließlich
durch SpaceX bedient werde, sagte Hans Dieter Pötsch, der Chef der
Porsche SE.
Für die Porsche SE ist es bereits das zweite Investment in ein
Raumfahrtunternehmen. 2021 hatte die Eigentümerholding bereits Geld
in das bayerische Raketen-Start-Up Isar Aerospace gesteckt und dort
einen Anteil im niedrigen einstelligen Prozentbereich erworben. Isar
Aerospace entwickelt und produziert Trägerraketen für den Transport
von Satelliten.
Der Erststart der "Nova" Rakete von Stoke Space sei für Anfang 2027
geplant, teilte die Porsche SE mit./mxx/DP/nas