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Devisen: Euro bewegt sich zum US-Dollar wenig

Der Kurs des Euro hat sich am Dienstag wenig bewegt. Die Gemeinschaftswährung wurde am Nachmittag bei 1,1625 US-Dollar gehandelt. Sie bewegte sich so auf dem Niveau vom Morgen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1614 (Montag: 1,1622) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8610 (0,8604) Euro.

Es wurden im Tagesverlauf keine marktbewegenden Daten erwartet. Nach Einschätzung der Experten der LBBW wartet der Markt auf die anstehende Zinssitzung der EZB. "Die Märkte gehen inzwischen nahezu einhellig davon aus, dass die EZB auf ihrer Sitzung am kommenden Donnerstag ihre Leitzinsen um 25 Basispunkte nach oben nehmen wird", schreiben die Experten in ihrem Morgenkommentar.

Eine entsprechende Entscheidung der EZB dürfte daher inzwischen mehr oder weniger vollständig an den Finanzmärkten eingepreist sein. "Alles andere wäre eine Überraschung und würde die Märkte irritieren", so die Experten.

Der japanische Yen hat seinen jüngsten Höhenflug zunächst gestoppt. Der Yen war an den vergangenen Tagen zum Dollar deutlich gestiegen. Hilfreich sei dabei für den Yen, dass die Daten weiterhin eine baldige stärkere geldpolitische Straffung durch die japanische Notenbank unterstützen, schreiben die Experten der Commerzbank. So ist die japanische Wirtschaft im zweiten Quartal stärker gewachsen als erwartet. "Mittlerweile ist eine Zinserhöhung in der kommenden Woche zu knapp 96 Prozent eingepreist und der Markt geht danach von rasch folgenden weiteren aus", heißt es in einem Kommentar. "Solange die Erwartungen weiterhin derart falkenhaft korrigieren, dürfte es der Yen leicht haben, weiter aufzuwerten."

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85740 (0,85894) britische Pfund, 179,20 (179,85) japanische Yen und 0,9425 (0,9405) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.401 Dollar. Das waren rund 2 Dollar weniger als am Vortag./jsl/nas

 ISIN  EU0009652759

AXC0240 2026-09-08/16:37

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