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Hannover Rück stellt sich auf weiteren Preisrückgang ein

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück stellt sich bei der kommenden Vertragserneuerung im Schaden- und Unfallgeschäft auf einen weiteren Preisrückgang ein. Wegen des wettbewerbsintensiven Marktumfelds dürften die Preise für Rückversicherungsschutz zum 1. Januar leicht zurückgehen, teilte der Dax-Konzern am Montag beim Branchentreffen in Monte Carlo mit. Vorstandschef Clemens Jungsthöfel verspricht sich dennoch "profitable Wachstumsmöglichkeiten" für die Hannover Rück.

Seit dem Wochenende treffen sich Rückversicherer wie Munich Re , Swiss Re und Hannover Rück wie jedes Jahr mit Erstversicherern wie Allianz und Generali sowie Maklern im Fürstentum Monaco, um über die Preise und Konditionen für die Vertragserneuerung zum kommenden Jahreswechsel zu beraten.

Nach immensen Prämienerhöhungen vor wenigen Jahren wird Rückversicherungsschutz im Schaden- und Unfallgeschäft für Erstversicherer seit Anfang 2025 wieder billiger. Ratingagenturen gehen davon aus, dass sich dieser Trend 2027 fortsetzt.

Die Hannover-Rück-Spitze hofft, dass sie die Vertragsbedingungen gegenüber den Erstversicherern abseits der reinen Preise überwiegend stabil halten kann. Langfristige Risikotreiber wie Erdbeben, Klimawandel, Inflation und die Konzentration von Vermögenswerten in exponierten Regionen blieben unverändert. Zugleich sei die Schadenbelastung aus Naturkatastrophen im bisherigen Jahresverlauf insgesamt moderat ausgefallen./stw/zb

 ISIN  CH0126881561  DE0008404005  IT0000062072  DE0008430026  DE0008402215

AXC0056 2026-09-07/07:55

Relevante Links: Swiss Re AG, Hannover Rück SE, Allianz SE, Münchener Rückversicherungs-Ges. AG (Munich Re), Assicurazioni Generali S.p.A.

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