APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Volkswagen stellt Weichen für historischen Konzernumbau
Wolfsburg - Der angeschlagene deutsche Volkswagen-Konzern steht vor einem einschneidenden Umbau. Europas größter Autobauer will in den kommenden Jahren weitere 50.000 Stellen streichen, die Zahl seiner Modelle zusammenstutzen und Firmenbeteiligungen reduzieren. Vier Werke in Deutschland - eines davon von der Tochter Audi - stehen weiter auf der Kippe.
Meloni feiert Amtszeit-Rekord
Rom - Jahrzehntelang galt Italien politisch als instabil. Seit Gründung der Republik im Jahr 1946 gab es 68 Regierungen, die im Schnitt rund 13 Monate im Amt blieben. Die seit Oktober 2022 amtierende Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die erste Premierministerin in der Geschichte Italiens, hingegen bleibt. Am heutigen Freitag hat Meloni Grund zum Feiern: Ihr Kabinett ist länger ununterbrochen im Amt als jede andere Regierung in der Geschichte der italienischen Republik.
Sabotage an Umspannwerk in Nordrhein-Westfalen
Dormagen - Nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstands an einem Umspannwerk in Dormagen zwischen Köln und Düsseldorf im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen geht die Polizei von einem Sabotagedelikt aus. Den Ermittlern liege ein Bekennerschreiben vor, in dem auch andere - schon öffentlich bekannte - Verdachtsfälle in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg erwähnt seien, sagte ein Sprecher der Polizei Köln der Deutschen Presse-Agentur.
Explosion bei Hochzeit im Iran wohl durch US-Munition
Washington - Bei einer Explosion auf einer Hochzeitsfeier im Süden des Iran sind am Montag nach Angaben von Menschenrechtsgruppen vier Menschen getötet und mindestens 68 weitere verletzt worden. Einer Analyse von Waffenexperten zufolge handelte es sich bei der Explosion in der Kleinstadt Kuhestak wahrscheinlich um den direkten Einschlag von Munition aus US-Produktion. Die USA untersuchen nach Angaben von Vizepräsident JD Vance die Berichte über einen tödlichen Raketeneinschlag.
Zwei Verschüttete nach Sturzflut in Nepal gerettet
Kathmandu - Neun Tage nach der verheerenden Sturzflut in Nepal sind zwei Männer lebend aus dem Tunnel eines Wasserkraftwerks gerettet worden. Bei den Überlebenden handle es sich um zwei Mitarbeiter eines Kraftwerks am Fluss Trishuli, teilte das Büro von Energieminister Biraj Bhakta Shrestha am Freitag mit. Einer der beiden Männer könne seine Arme und Beine nicht bewegen, die Verletzungen des anderen Mannes seien nicht kritisch, hieß es gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.
Österreich und EU-Partner erörtern Migrantenrückkehrzentren
Kopenhagen/Österreich - Die Innenminister jener fünf EU-Staaten, die zügig Rückkehrzentren für Migranten außerhalb der EU einrichten wollen, beraten sich am Freitag in Kopenhagen über die bisherigen Fortschritte ihrer Bemühungen. Neben dem Gastgeber Dänemark gehören Deutschland, die Niederlande, Griechenland und auch Österreich dazu. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) bekräftigte im Vorfeld: Ziel der Rückkehrzentren sei es, "das Geschäftsmodell der Schleppermafia nachhaltig zu zerschlagen".
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red