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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Einigung bei VW: Weitere 50.000 Jobs sollen wegfallen

Wolfsburg - Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat dem Sparpaket des Konzernvorstands einstimmig zugestimmt. Dabei will der Autobauer in den kommenden Jahren unter anderem weitere 50.000 Stellen streichen. Diese Anpassung der weltweiten Personalkapazitäten sei notwendig, um die Ziele des Transformationsprogramms zu erreichen, teilte das Unternehmen in Wolfsburg mit.

Vodosek folgt auf Striedinger als Generalstabschef

Wien - Der Nationale Rüstungsdirektor Harald Vodosek wird neuer Generalstabschef des Österreichischen Bundesheeres. Dies gab das Verteidigungsministerium am Donnerstag bekannt. Der 62-jährige Vodosek, der seit 2021 die Direktion 5 - Beschaffung leitet und damit bisher maßgeblich an der Umsetzung des "Aufbauplan 2032+" beteiligt war, folgt auf Rudolf Striedinger, der mit Ende September seinen Ruhestand antritt.

Femizid in Graz - 23-Jähriger festgenommen

Graz - Eine 24-jährige Frau ist Donnerstagmittag bei einem offensichtlichen Gewaltdelikt in einer Wohnung in der Grazer Innenstadt getötet worden. Das teilte die Landespolizeidirektion Steiermark mit. Ein Verdächtiger, ein 23-jähriger Mann aus dem familiären Umfeld, wurde noch im Wohnhaus festgenommen. "Die genauen Hintergründe sowie der Tathergang sind derzeit Gegenstand intensiver polizeilicher Erhebungen", hieß es. Der mutmaßliche Täter wurde noch nicht vernommen.

Österreich und EU-Partner erörtern Migrantenrückkehrzentren

Kopenhagen/Österreich - Die Innenminister jener fünf EU-Staaten, die zügig Rückkehrzentren für Migranten außerhalb der EU einrichten wollen, beraten sich am Freitag in Kopenhagen über die bisherigen Fortschritte ihrer Bemühungen. Neben dem Gastgeber Dänemark gehören Deutschland, die Niederlande, Griechenland und auch Österreich dazu. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) bekräftigte im Vorfeld: Ziel der Rückkehrzentren sei es, "das Geschäftsmodell der Schleppermafia nachhaltig zu zerschlagen".

NGO warnt vor humanitärer Krise durch El Niño

Wien/Mogadischu - Die UNO rechnet mit dem stärksten El Niño seit Aufzeichnungsbeginn. Laut Hilfsorganisation CARE könnte in den betroffenen Regionen dadurch bis zu 172 Millionen Frauen und Mädchen der Hunger drohen. Hinter der Statistik seien echte Menschen: "Eine Frau, die nicht isst, ein Kind, das im Schoß seiner Mutter stirbt, während die Welt zusieht", erklärte Ummy Dubow von CARE Somalia am Freitag. Die angespannte Weltlage und gekürzte Hilfsbudgets würden die Lage zusätzlich verschärfen.

Sabotage an Umspannwerk in Nordrhein-Westfalen

Dormagen - Nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstands an einem Umspannwerk in Dormagen zwischen Köln und Düsseldorf im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen geht die Polizei von einem Sabotagedelikt aus. Den Ermittlern liege ein Bekennerschreiben vor, in dem auch andere - schon öffentlich bekannte - Verdachtsfälle in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg erwähnt seien, sagte ein Sprecher der Polizei Köln der Deutschen Presse-Agentur.

"Zukunftsdepot" könnte Startguthaben bis 500 Euro enthalten

Wien - Das "Zukunftsdepot", das Eltern ein steuerfreies Anlegen für ihre Kinder ermöglichen soll, könnte vom Staat mit einem Startguthaben von bis zu 500 Euro unterstützt werden. Details wie diese verhandle man derzeit noch, sagte Familienministerin Claudia Bauer (ÖVP) am Donnerstag. Grundsätzlich habe sich die Koalition auf die Einführung des "Zukunftsdepots", mit dem Kanzler Christian Stocker (ÖVP) vorgeprescht war, aber geeinigt. Die SPÖ sieht allerdings noch viele offene Fragen.

Für Netanyahu bleibt Sturz der iranischen Führung Hauptziel

Tel Aviv - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat einen Sturz der iranischen Führung als "die wichtigste Aufgabe, die noch vor uns liegt" bezeichnet. Er sei fest überzeugt, dass dies möglich sei, sagte Netanyahu nach Angaben seines Büros bei einem Treffen im Militärhauptquartier in Tel Aviv. Diese Aufgabe sei "nah", sagte er demnach. "Sie ist nicht unmöglich. Sie liegt in unserer Reichweite." Trotz aller Angriffe hat es bisher keinen "Regime Change" im Iran gegeben.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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