Börse Stuttgart: Nvidia steht offenbar vor Übernahme von Hugging Face
EUWAX Trends 31.08.2026, 13:00 Uhr | Verfasser: Steffen Heizereder Nvidia steht offenbar vor Übernahme von Hugging Face Nvidia verhandelt über Kauf von Hugging Face Nvidia steht Medienberichten zufolge vor der Übernahme der KI-Plattform Hugging Face. Der Wirtschaftsdienst "The Information" berichtete am 26. August unter Berufung auf eine eingeweihte Person, Nvidia und Hugging Face hätten sich auf einen Kaufpreis von rund 12,9 Milliarden US-Dollar geeinigt. Nach Angaben des Wirtschaftsportals Business Insider seien die Gespräche allerdings noch nicht abgeschlossen. Weder Nvidia noch Hugging Face haben den Deal bislang bestätigt. Hugging Face betreibt eine Plattform für quelloffene KI-Modelle mit mehr als 13 Millionen Entwicklern. Der Kauf wäre die größte Übernahme in der Unternehmensgeschichte von Nvidia. Nvidia hatte am 26. August Quartalszahlen vorgelegt: Der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal (Fiskaljahr 2027) stieg um 106 Prozent auf 96,2 Milliarden US-Dollar. Allein das Rechenzentrumsgeschäft trug 89 Milliarden bei. Im laufenden Quartal stellt der Konzern rund 108 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Einen Tag später legte die Aktie um 8,7 Prozent zu - der größte Tagesanstieg seit April 2025, wie das Wall Street Journal berichtete. Die Nvidia-Aktie wird aktuell bei rund 219 US-Dollar gehandelt. Auf Nvidia handeln Anleger an der Börse Stuttgart einen klassischen Call-Optionsschein (WKN MM7NQG) mit einem Basispreis von 285 US-Dollar. Einen Cap gibt es nicht, die Partizipation nach oben ist unbegrenzt. Da das Produkt nicht währungsgesichert ist, wirkt sich der Dollar-Euro-Kurs auf die Auszahlung aus. Die Aktie notiert heute rund 23 Prozent unter dem Basispreis - der Optionsschein ist damit aus dem Geld. Der letzte Bewertungstag ist der 15. Januar 2027. Liegt der Kurs am Bewertungstag unter 285 US-Dollar, verfällt das Produkt wertlos. Ob und in welcher Höhe ein Gewinn entsteht, bestimmt der individuelle Einstandspreis. Eli Lilly: FDA lässt Diabetesmedikament zur Senkung des Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos zu Eli Lilly hat am Freitag eine erweiterte Zulassung der US-Arzneimittelbehörde FDA für sein Diabetesmedikament Mounjaro erhalten. Der Wirkstoff Tirzepatid darf nun auch zur Senkung des Risikos schwerer Herz-Kreislauf-Ereignisse - darunter Herzinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulärer Tod - bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes und hohem kardiovaskulärem Risiko eingesetzt werden. Grundlage ist die sogenannte Studie SURPASS-CVOT mit mehr als 13.000 Teilnehmern in 30 Ländern über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren. Darin lag die Rate schwerer Herz-Kreislauf-Ereignisse unter Mounjaro 8 Prozent niedriger als unter dem Vergleichspräparat Trulicity. Eine statistische Überlegenheit gegenüber Trulicity wurde allerdings nicht erreicht. Bereits Anfang August hatte Eli Lilly den Quartalsumsatz für das zweite Quartal 2026 mit knapp 23 Milliarden US-Dollar beziffert, ein Plus von 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Jahresprognose erhöhte der Konzern auf 85 bis 87 Milliarden US-Dollar. Zuvor hatte die Spanne bei 82 bis 85 Milliarden gelegen. Derzeit notiert die Eli-Lilly-Aktie bei rund 1.170 US-Dollar. An der Börse Stuttgart kaufen Anleger einen Discount-Optionsschein (Call) auf Eli Lilly (WKN MM7V9H). Das Produkt hat einen Basispreis von 1.200 US-Dollar und einen Cap bei 1.300 US-Dollar. Der maximale Auszahlungsbetrag liegt bei 10,00 US-Dollar je Bezugsrecht. Da das Produkt nicht währungsgesichert ist, wirkt sich der Dollar-Euro-Wechselkurs auf die Auszahlung aus. Am letzten US-Schlusskurs gemessen notiert die Aktie rund 2,4 Prozent unter dem Basispreis - der Optionsschein ist damit aus dem Geld. Liegt der maßgebliche Kurs am Bewertungstag (18. Dezember 2026) unter 1.200 US-Dollar, verfällt das Produkt wertlos. Ob aus der Auszahlung ein Gewinn entsteht, hängt vom individuellen Einstandspreis ab. AMD übernimmt KI-Inferenz-Startup Taalas AMD hat Anfang August eine Vereinbarung zur Übernahme des kanadischen Startups Taalas geschlossen. Taalas wurde 2023 in Toronto gegründet und entwickelt spezialisierte Chips für KI-Inferenz - also die Phase, in der ein trainiertes KI-Modell Anfragen bearbeitet. Laut AMD soll die Technologie Rechen- und Speicher-Engpässe verringern, die bei herkömmlichen Prozessoren auftreten. Einen Kaufpreis nannte AMD nicht. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Im zweiten Quartal 2026 konnte AMD den Umsatz um 50 Prozent auf 11,5 Milliarden US-Dollar steigern. Das Rechenzentrumsgeschäft erzielte 6,7 Milliarden US-Dollar - mehr als eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Die AMD-Aktie notiert aktuell bei rund 467 US-Dollar. Anleger an der Börse Stuttgart setzen auf einen Discount-Optionsschein (Call) auf AMD (WKN WA5L5M) mit einem Basispreis von 460 US-Dollar und einem Cap bei 500 US-Dollar. Der maximale Auszahlungsbetrag beträgt 4,00 US-Dollar je Bezugsrecht. Gemessen am Freitagsschlusskurs liegt die Aktie rund 1,9 Prozent über dem Basispreis - der Optionsschein ist knapp im Geld und rund 6 Prozent vom Cap entfernt. Weil das Produkt keine Währungssicherung hat, wirkt der Dollar-Euro-Kurs auf die Auszahlung. Notiert die Aktie am Bewertungstag (18. Dezember 2026) unter 460 US-Dollar, verfällt der Optionsschein wertlos. Ob die Auszahlung den Einstandspreis übersteigt, bestimmt der individuelle Kaufkurs. Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Hebelprodukte unterliegen einem erhöhten Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Bitte lesen Sie das Basisinformationsblatt (PRIIP/KID) sowie den Prospekt des Emittenten. © Börse Stuttgart Group 2026.
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