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Tote und Verletzte bei russisch-ukrainischen Drohnenattacken

Bei ukrainischen Drohnenangriffen ist in der zentralrussischen Region Jaroslawl mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Weitere 27 seien unter anderem durch herabstürzende Drohnentrümmer verletzt worden, teilte der Gouverneur des Gebiets, Michail Jewrajew, bei Telegram mit. Die Einsatzkräfte hätten mehrere Brände unverzüglich gelöscht. Insgesamt wurden demnach 67 ukrainische Drohnen abgeschossen.

Der ukrainische Generalstab bestätigte die Drohnenangriffe in einer auf sozialen Netzwerken veröffentlichten Mitteilung. Ziel war demnach eine Ölraffinerie des Unternehmens "Slavneft", auf deren Betriebsgelände ein Brand ausbrach. Jaroslawl liegt nordöstlich der russischen Hauptstadt Moskau und ist etwa 700 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.

Russische Angriffe auf Ziele im Kiewer Umland

Bei russischen Drohnenangriffen starb nach Behördenangaben im Landkreis Butscha bei Kiew mindestens ein Mensch. Im Kiewer Umland seien zudem zwei weitere Zivilisten verletzt worden, teilte der Gouverneur des Gebiets, Tymur Tkatschenko, bei Telegram mit. Ziel russischer Angriffe waren demnach Lagerhallen. Beschädigt worden seien auch mehr als ein Dutzend Wohnhäuser.

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen den Nachbarn Ukraine. Bei Gegenangriffen nimmt Kiew häufig russische Ölraffinerien auch weit entfernt von der Grenze ins Visier./ast/DP/mis

AXC0104 2026-08-28/11:38

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