EVN erzielt nach drei Quartalen deutliches Ergebnisplus / Energieversorger steigerte den Gewinn um 20,8 Prozent auf 525,1 Mio. Euro
Der Energieversorger EVN hat in den ersten drei Quartalen des Wirtschaftsjahres 2025/26 sowohl Umsatz als auch Ergebnis gesteigert. Der Umsatz legte um 3,1 Prozent auf 2,43 Mrd. Euro zu. Das Ergebnis hingegen stieg um 20,8 Prozent auf 525,1 Mio. Euro, teilte der börsennotierte Konzern am Donnerstag mit. Zum Ergebnisanstieg trugen unter anderem die für den Energievertrieb verantwortliche EVN KG sowie Veranlagungsergebnisse und die Verbund-Dividende bei.
Dafür lagen die Ergebnisbeiträge der RAG, der Burgenland Energie und der Verbund-Innkraftwerke unter dem Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg in den ersten drei Quartalen um 4,9 Prozent auf 748,5 Mio. Euro. Beim Betriebsergebnis (EBIT) erzielte der Versorger ein Plus von 3 Prozent auf 460,4 Mio. Euro. Das Finanzergebnis verbesserte sich jedoch dank der Veranlagungsergebnisse und der Verbund-Dividende um 8,1 Prozent auf 288,1 Mio. Euro. Dadurch konnte der Versorger das Ergebnis vor Steuern um 6,6 Prozent auf 576,3 Mio. Euro steigern.
Nettoverschuldung reduziert
Die Nettoverschuldung konnte in diesem Wirtschaftsjahr von 1,16 Mrd. Euro auf 942,2 Mio. Euro reduziert werden. Die EVN erhielt den Verkaufspreis für das internationale Projektgeschäft, begründete der Versorger den Rückgang.
Für das Gesamtjahr peilt die EVN ein Konzernergebnis von 470 bis 490 Mio. Euro an. Zum Halbjahr ging man noch von einer Bandbreite zwischen 430 und 480 Mio. Euro aus.
fel/ivn
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