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Dürre in Österreich - 240 Millionen Euro für Bauern

Nach dem heißen und trockenen Sommer mit massiven Dürreschäden werden Österreichs Bauern mit insgesamt 240 Millionen Euro an öffentlichen Geldern gestützt. Das gab die Regierung in Wien bekannt.

Die vergangenen 12 Monate seien die trockensten seit Beginn der flächendeckenden Messungen im Jahr 1850 gewesen, sagte Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig von der konservativen ÖVP. Die Dürre habe im Agrarsektor einen Gesamtschaden von mehr als einer Milliarde Euro verursacht, betroffen seien fast alle Anbaupflanzen. Es sei klar, "dass wir unsere Bäuerinnen und Bauern nicht im Stich lassen können", sagte Totschnig.

Nun werden den Bäuerinnen und Bauern im Rahmen des Dürrehilfspakets Sozialversicherungsbeiträge im Umfang von 140 Millionen Euro erlassen. Außerdem stellt die Regierung Geld zur Verfügung, um die Prämien der Dürreversicherung zu stützen, und um die Liquidität der Landwirtschaften zu sichern, wie Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) bekanntgab. Damit solle der finanzielle Spielraum der Bauern zum Ankauf von Saatgut, Dünger und Tierfutter gesichert werden, hieß es./al/DP/nas

AXC0178 2026-08-21/18:07

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