APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Schwerverletzter bei Explosion in Pyro-Unternehmen in NÖ
Winzendorf-Muthmannsdorf - Bei einer Explosion in einem Pyrotechnik-Unternehmen in Winzendorf-Muthmannsdorf (Bezirk Wiener Neustadt) ist Donnerstagmittag eine Person laut Rotem Kreuz schwer verletzt worden. Diese wurde vom Notarzthubschrauber "Christophorus 3" in das AKH nach Wien geflogen, teilte Polizeisprecher Johann Baumschlager auf Anfrage mit. Über 100 Feuerwehrmitglieder waren nach Angaben des Bezirkskommandos im Einsatz, kurz vor 16.00 Uhr wurde "Brand aus" gegeben.
Zähe Regierungsgespräche über Bauernhilfen und Klimagesetz
Wien - Die Verhandlungen über die Dürrehilfen für Bauern und das Klimagesetz sind am Donnerstag unter schwierigen Voraussetzungen fortgesetzt worden. Für Verstimmung bei SPÖ und NEOS sorgte im Vorfeld der Gespräche, die am Nachmittag andauerten, ein neuer Vorschlag der ÖVP. Dabei geht es darum, wie das Ziel der Klimaneutralität im Gesetz verankert werden soll. Umstritten bleibt außerdem die Finanzierung der Hilfen. Dennoch betonten alle Seiten, sich einigen zu wollen.
Photovoltaik-Förderung künftig für Speicher statt PV-Anlagen
Wien - Die Photovoltaik-Förderung wird ab 2027 neu ausgerichtet. Die breite Förderung klassischer kleiner PV-Anlagen soll auslaufen und stattdessen ein Fokus auf Speicher gesetzt werden, geht aus einer Mitteilung des Wirtschaftsministeriums vom Donnerstag hervor. Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) verwies darin auf den heurigen Hitzesommer, der den Bedarf an mehr Speicherkapazität verdeutlicht habe.
Schnellster Stern der Milchstraße gefunden
Garching - Sein Name lautet S301 und er ist bis zu 90 Millionen Stundenkilometer schnell: Das Max-Planck-Institut für Astronomie im bayerischen Garching hat die Entdeckung des schnellsten Sterns unserer Galaxie bekannt gegeben. S301, der das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße umkreise, sei mit dem Very Large Telescope Interferometer, bestehend aus vier acht Meter großen Teleskopen, der Europäischen Südsternwarte nachgewiesen worden, berichtete das Max-Planck-Institut.
Nur vier von zehn Betrugsopfern gehen zur Polizei
Wien/Österreich - Zahlungsbetrug wird in Österreich oft nicht zur Anzeige gebracht. Das ergab eine aktuelle Umfrage im Auftrag von Visa. Zwar gaben neun von zehn bisher nicht Betroffenen an, dass sie sich in einem solchen Fall an die Polizei wenden würden. Tatsächlich erstatteten aber nur vier von zehn tatsächlich Betroffenen (40 Prozent) Anzeige, nachdem sie durch eine Betrugsmasche Geld verloren hatten. Männer gehen laut den Ergebnissen der Umfrage deutlich häufiger zur Polizei als Frauen.
Karner forciert "gefängnisähnliche Unterbringung" für Kinder
Wien - Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) befürwortet den österreichweiten Ausbau von "gefängnisähnlichen Unterbringungen" für noch nicht strafmündige Intensivtäter. Das bekräftigte er am Donnerstag in einer Pressekonferenz in Wien. Er sei dankbar für die so genannte "Auszeit -WG", in der in der Zwei-Millionen-Stadt Wien derzeit ein Kind untergebracht ist und der Einzug eines zweiten Kindes vorbereitet wird.
Rumänischer Kampfjet zerstört Seedrohne bei Förderplattform
Bukarest/Constanta (Konstanza) - Ein rumänischer F-16-Kampfjet hat am Donnerstagmittag unweit der Erdgasförderplattform "Neptun Alpha" im Schwarzen Meer eine mit Sprengstoff beladene Seedrohne zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Bukarest wurde die Seedrohne mit der Bordkanone des Kampfjets unschädlich gemacht. Davor hatte die rumänische Küstenwache wegen eines im Schwarzen Meer nur wenige hundert Meter vor der Förderplattform aufgetauchten unbemannten Objekts Alarm geschlagen.
70.000 Impfdosen gegen Ebola für die DR Kongo
Kinshasa/Bunia/Kampala - Im Kampf gegen die folgenschwerste Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo bekommt das zentralafrikanische Land 70.000 Dosen des Impfstoffs Ervebo. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag in Genf mitteilte, sind die Dosen des Ebola-Impfstoffs für den begrenzten Einsatz bei Gefährdeten und Tests vorgesehen. Bisher ist nur für den Zaire-Stamm des Ebola-Virus nachgewiesen, dass Ervebo sicher und wirksam ist. Im Kongo grassiert die Bundibugyo-Variante.
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red