ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Anleiherenditen setzen Techsektor unter Druck
Aktien-Anleger sind am Dienstag angesichts
gestiegener Anleiherenditen zum besonders finanzierungsintensiven
US-Technologiesektor auf Abstand gegangen. Für den Nasdaq 100
Im Dow Jones Industrial
Steigende Renditen langlaufender Anleihen auf Mehrjahreshochs und weiter anziehende Ölpreise aufgrund des fortgesetzten Iran-Krieges dämpften die Nachfrage der Anleger nach risikoreichen Anlagen. Nach dem Ende der 60-tägigen Frist des Rahmenabkommens stehen Washington und Teheran laut US-Präsident Donald Trump nicht in Verhandlungen. "Es finden derzeit keine Gespräche oder Verhandlungen mit der Islamischen Republik Iran statt, und es sind auch keine geplant", so Trump auf der Plattform Truth Social.
"Die Lage im Nahen Osten spitzt sich eindeutig wieder zu, und die langfristigen Zinsen steigen - und das sind Faktoren, die letztendlich den Wert von Aktien untergraben", kommentierte Emma Moriarty von CG Asset Management.
Aktien aus dem Bereich Künstlicher Intelligenz (KI), die tags zuvor
noch von der KI-Fantasie profitiert hatten, litten unter den
steigenden Renditen und letztlich unter Gewinnmitnahmen. So sanken
die Titel von Nvidia
Der Aufwärtstrend am US-Aktienmarkt ist laut Analyst Andreas Wex von der Commerzbank dennoch intakt. Seine Fortsetzung hänge jedoch zunehmend von einer Kombination aus fortgesetztem Gewinnwachstum, intakter KI-Investitionswelle und einer Stabilisierung des Zinsumfelds ab. Die Risiken lägen derzeit weniger in einer drohenden Rezession als vielmehr in steigenden Zinsen, geopolitischer Eskalation, hohen Energiepreisen, Inflation und einer möglichen Enttäuschung der KI-Ertragsstory, so der Fachmann.
Ein Gerichtsprozess beschäftige die Anleger von Meta
Der Druck im KI-Sektor verschonte auch die Anteile des
Baumaschinenherstellers Caterpillar
Die UGI-Aktien
Die am US-Markt notierten Papiere von Baidu
ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072
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