Wiener Börse startet mit leichten Abschlägen - ATX minus 0,11 Prozent / Lage im Nahen Osten wie immer im Fokus - Mayr-Melnhof kauft zu
Nachdem die Wiener Börse am Freitag mit einem leichten Zuwachs aus dem Handel gegangen ist, hat sie die Woche mit einem kleinen Minus begonnen. Der Leitindex ATX tendierte rund 20 Minuten nach Handelsbeginn mit minus 0,11 Prozent bei 6.742,19 Punkten. Der breitere ATX Prime verlor 0,09 Prozent auf 3.313,53 Einheiten. An den europäischen Börsen war noch keine gemeinsame Richtung ausnehmbar.
Die Blicke sind nach wie vor auf den Konflikt zwischen den USA und dem Iran gerichtet. Unsicherheiten diesbezüglich bewegten die Märkte, auch wegen steigender Ölpreise. Die USA bereiten mittlerweile eine beispiellose Verschärfung ihrer Sanktionen vor, um den Iran wirtschaftlich vollends zu isolieren. Außerdem meldete US-Präsident Donald Trump Ansprüche auf die für den Ölmarkt wichtige Straße von Hormuz an.
Bezüglich der Konjunktur werden heute laut Experten der Helaba die Marktteilnehmer die Aufmerksamkeit wohl vor allem auf den Empire-State-Index lenken, der am Nachmittag vorgelegt wird.
In Österreich hat der Papier- und Kartonhersteller Mayr-Melnhof heute bekanntgegeben, in Deutschland das Recyclingkartonwerk R.D.M. Arnsberg zu kaufen. Mayr-Melnhof-Aktien gaben bisher 0,8 Prozent ab.
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