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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Schienenersatzverkehr bei Wiener S-Bahn nach Kabelbrand

Wien - Fahrgäste der Wiener Schnellbahnen müssen sich am Donnerstag auf Verzögerungen einstellen. In der Nacht auf Donnerstag gab es im Bereich des Bahnhofs Praterstern einen Kabelbrand, der enorme Auswirkungen hat, die den ganzen Tag andauern werden. So war im S-Bahn-Netz zwischen Wien Praterstern und Quartier Belvedere sowie Wien Mitte und Geiselbergstraße kein Zugverkehr möglich. Auch der CAT fuhr nicht zum Flughafen Wien, ein Schienersatzverkehr wurde eingerichtet.

Salzburg und Tirol offen für Gastpatienten-Direktverrechnung

Wien/St. Pölten - Der Vorschlag von Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) vom Dienstag, der für Gastpatienten eine Direktverrechnung unter den Bundesländern vorsieht, stößt in Salzburg auf Zustimmung. Gesundheitslandesrätin Daniela Gutschi (ÖVP) erklärte im Ö1-"Morgenjournal" am Donnerstag, sie halte eine Direktverrechnung für einen möglichen Weg zu mehr Kostengerechtigkeit. Auch in Tirol signalisierte man Zustimmung.

Iran an Trump: "Die Straße von Hormuz bleibt blockiert"

Teheran - Der Iran hat Äußerungen von Präsident Donald Trump widersprochen, wonach die USA die Kontrolle über die Straße von Hormuz hätten. Die wiederholten Behauptungen und Posts von US-Amtsträgern zur Aufhebung der Blockade der Straße von Hormuz änderten nichts an der Realität, erklärte Irans neue Behörde für die Meerenge (PGSA) auf der Plattform X. "Die Straße von Hormuz bleibt blockiert und wird erst wieder geöffnet, wenn die Bedingungen des Irans akzeptiert werden."

Stromausfall auf der Krim nach ukrainischem Drohnenangriff

Sewastopol - Die Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim ist nach Drohnenangriffen der Ukraine in der Nacht auf Donnerstag erneut ohne Strom. Die Stadt sei wegen eines massiven ukrainischen Angriffs von der Stromversorgung abgeschnitten, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, laut staatlicher Nachrichtenagentur Tass mit. Die Armee wehre einen ukrainischen Angriff ab. Derzeit begutachteten Experten die Schäden.

Kolumbien vor kritischen Stunden nach Erdbeben mit 265 Toten

Cali - Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien stehen die Rettungskräfte bei der Suche nach Überlebenden vor kritischen Stunden: Das entscheidende 72-Stunden-Zeitfenster, um unter Trümmern eingeschlossene Menschen noch lebend bergen zu können, schließt sich am Donnerstag. Danach sinken die Erfolgschancen deutlich. Die Regierung des südamerikanischen Landes hat angekündigt, den Einsatz mit Bergungsteams aus den USA und drei weiteren Ländern zu verstärken.

Hunderte Flüge durch Ätna-Ausbruch gestrichen

Catania - Der Ausbruch des Ätna verursacht auf Sizilien hohe wirtschaftliche Schäden. Nach Schätzungen des Handelsverbands Assoesercenti belaufen sich die Verluste für den Tourismussektor inzwischen auf etwa 24 Millionen Euro. Gleichzeitig bleibt der Flughafen Catania-Fontanarossa wegen der Vulkanasche bis Freitag um 2.00 Uhr geschlossen. Von Freitag bis Dienstag wurden bis einschließlich 12. August rund 700 Flüge gestrichen.

Erster Prozess vor US-Bundesgericht gegen Meta

Menlo Park - Der US-Internetkonzern Meta muss sich seit Mittwoch erstmals vor einem US-Bundesgericht wegen des Vorwurfs verantworten, mit seinen Online-Netzwerken Instagram und Facebook Minderjährige abhängig und damit psychisch krank zu machen. Am ersten Prozesstag wurden nach längerer Befragung zunächst die acht Geschworenen ausgewählt. Die Eröffnungsplädoyers sollen in der kommenden Woche gehalten werden.

Irland schafft Register für Gewalttäter

Dublin - Ob wir einen Partner in einer Bar, beim Sport oder über eine Dating-App kennenlernen: Ihm steht nicht auf der Stirn geschrieben, ob er Ex-Partnerinnen misshandelt hat. Auch in Irland nicht. Dort aber steht das bald im Netz. Durch das neue Gesetz "Jennie's Law" soll es ein öffentlich einsehbares Register von verurteilten Gewalttätern geben. Das Gesetz wurde im Juli vom irischen Parlament verabschiedet.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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