Shelly hat unter anderem dank einer
verbesserten Produktmischung deutlich mehr verdient. Im ersten
Halbjahr legte die Bruttomarge von 55,8 auf 61,2 Prozent zu, wie das
Unternehmen am Mittwochabend mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und
Steuern (Ebit) kletterte um 45,6 Prozent auf 17,7 Millionen Euro,
die entsprechende Marge legte um 3,4 Prozentpunkte auf 26 Prozent
zu. Unter dem Strich sprang der Gewinn um mehr als die Hälfte auf
15,4 Millionen Euro hoch. Mitte Juli hatte der bulgarische Anbieter
von Lösungen im Bereich Internet der Dinge und Smart Home bereits
ein Umsatzplus von rund 27 Prozent auf 68,3 Millionen Euro gemeldet.
"Mit einem umfangreichen Produktstart-Programm für die zweite
Jahreshälfte, einem weiter wachsenden Installateur-Netzwerk und der
vollständigen Integration von Shelly Tech sind wir gut positioniert,
unsere Jahresprognose zu erfüllen", sagte Co-Chef Wolfgang Kirsch
laut Mitteilung. Shelly rechnet für 2026 weiterhin mit einem Umsatz
von 195 bis 205 Millionen Euro und einem Ebit von 47 bis 52
Millionen Euro.
Im nachbörslichen Handel auf der Plattform Tradegate legte der Kurs
um rund 0,5 Prozent im Vergleich zum Xetra-Schluss zu./jha/nas