Bechtle verdient mehr und baut Vorräte wegen Geschäftsbelebung deutlich aus
Der IT-Dienstleister Bechtle
hat im zweiten Quartal auch unter dem Strich mehr verdient und
rüstet sich mit einem deutlichen Ausbau der Vorräte für den
Aufschwung der Geschäfte. Der Nettogewinn zog im Jahresvergleich um
ein gutes Fünftel auf 57,8 Millionen Euro an, wie das
MDax-Unternehmen am Mittwoch in Neckarsulm mitteilte.
Aus dem operativen Geschäft flossen Finanzmittel in Höhe von 112,4
Millionen Euro ab. Ein Jahr zuvor war es ein Zufluss von 45,2
Millionen gewesen. Der Vorratsbestand sei durch die starke Belebung
des Geschäfts - insbesondere im Juni - sehr deutlich erhöht worden,
hieß es dazu vom Unternehmen. Im Gesamtjahr sei weiter mit einem
deutlich positiven Zufluss von Mitteln aus dem Tagesgeschäft zu
rechnen.
Bechtle hatte bereits mit den Eckdaten zum Abschneiden im Quartal
Ende Juli die Jahresprognose angehoben. Der Umsatz war um 16,5
Prozent auf 1,73 Milliarden Euro nach oben geklettert, der
Vorsteuergewinn um ein Fünftel auf 80,2 Millionen Euro. Im
Gesamtjahr strebt Chef Thomas Olemotz nun bei beiden Kennziffern ein
Wachstum zwischen 5 und 10 Prozent an./men/stk