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Deutsche Anleihen: Kursverluste - Erneut gestiegene Ölpreise belasten

Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Dienstag nachgegeben. Die erneut merklich gestiegenen Ölpreise belasteten. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,13 Prozent auf 124,29 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 3,20 Prozent.

Die Ölpreise legten erneut zu, da weiterhin keine Einigung im Iran-Krieg absehbar ist. Die Fronten scheinen sich vielmehr zu verhärten. Nach der Führung in Teheran macht nun auch US-Präsident Donald Trump Entschädigungszahlungen zur Bedingung für künftige Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts mit dem Iran. Der Iran solle für alle Menschen zahlen, die in der Vergangenheit von iranischer Seite schwer verletzt oder getötet worden seien.

Die Unsicherheit bleibt also hoch. Da keine fundamentalen Impulse seitens der Makrodaten oder der Zentralbanken vorliegen, geben laut Commerzbank die Energiemärkte weiterhin den Ton an. "Während Öl im Intraday-Handel immer noch eine enge Korrelation mit vielen Marktvariablen aufweist, sind in den letzten Monaten raffinierte Ölprodukte wie Diesel am stärksten mit kurzfristigen Inflations- und Zins-Forwards korreliert."/jsl/jkr/mis

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AXC0112 2026-08-11/10:32

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