Aktien Asien: Vorsicht wegen Iran-Krieg - Zinsentscheidung in Australien
Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost haben am Dienstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Dabei hielten sich die Kursveränderungen in Grenzen, wobei in Japan wegen des Feiertags "Tag des Berges" kein Handel stattfand.
Angesicht der unklaren Lage im Nahost-Konflikt hielten Anleger sich eher zurück. "Ob nun eine erneute Eskalationsspirale droht oder die Diplomatie die Oberhand behält, bleibt die brennende Frage", so Analyst Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades. "Die USA scheinen mit herannahendem Wahlkampf der Zwischenwahlen wirtschaftlichem Druck gegenüber neuen militärischen Aktionen den Vortritt zu geben", fügte Jochen Stanzl, Marktanalyst der Commerzbank, hinzu. "Ob das allerdings genügt, die Situation zu beruhigen, muss sich erst noch zeigen."
Die australische Notenbank (RBA) hatte den Leitzins unverändert
gelassen und damit den Erwartungen entsprochen. "Nach drei
Zinserhöhungen in diesem Jahr will die RBA zunächst deren Wirkung
abwarten", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg. "Zugleich
bleibt sie wachsam: Die Inflation ist weiterhin zu hoch, und bei
neuen Aufwärtsrisiken schließt die Notenbank weitere Zinsschritte
nicht aus." Der australische Leitindex S&P/ASX 200
Auch am oft volatilen südkoreanischen Markt waren die Veränderungen gering. Der Leitindex Kospi stieg um 0,7 Prozent. Ähnlich sah es an der ebenfalls technologielastigen Börse Taiwans aus.
Die chinesischen Märkte schwächelten dagegen etwas. Der
CSI-300-Index
ISIN XC0009692440 HK0000004322 JP9010C00002 XC0006013624 CNM0000001Y0
AXC0080 2026-08-11/09:00