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Foxconn-Tochter Ennoconn übernimmt Kontron-Mehrheit knapp nicht / Nach Pflichtangebot 48,36 Prozent

Der in Frankfurt börsennotierte oberösterreichischen Technologiekonzern Kontron hat bekannt gegeben, dass sämtliche Angebotsbedingungen des Pflichtangebots der Ennoconn Corporation eingetreten sind. Ennoconn erreiche 48,36 Prozent der Anteile, keine Mehrheit. Die investitionskontrollrechtliche Freigabe (Foreign Direct Investment FDI) erfolgte laut Angaben vom Montagabend bereits. Laut der Foxconn-Tochter Ennoconn werde der Vollzug des Angebots am 20. August 2026 stattfinden.

Ennoconn hatte nach der Überschreitung eines 30-Prozent-Anteils an Kontron ein Pflichtangebot zum Erwerb sämtlicher Aktien der Linzer gestellt. Kontron riet von der Annahme ab. Die Angebotsfrist lief bis 27. Juli.

Kontron verwies in der Aussendung am Montagabend darauf, dass Ennoconn auch nach dem Vollzug die 48,36 Prozent nicht überschreiten und keine Mehrheit erreichen werde. "Ein weiterer Ausbau der Beteiligung ist durch Ennoconn nicht geplant", schrieb die Firma aus Oberösterreich. "Kontron wird weiterhin eigenständig bleiben." Das bestehende Management werde weiterarbeiten. Dazu sei geplant, auch die Kooperation mit Foxconn/Ennoconn voranzutreiben. Mittelfristig sollen Synergien von rund 40 Mio. Euro entstehen.

phs

 ISIN  AT0000A0E9W5
 WEB   https://group.kontron.com/
       http://www.foxconn.com/

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