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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Stocker besucht Erdoğan: Wirtschaft und Migration im Fokus

Ankara/Wien - Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hat am Montag einen offiziellen Besuch in Ankara begonnen, in dessen Rahmen er am Nachmittag den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan treffen wird. Im Fokus der Gespräche stehen die wirtschaftliche Kooperation, die Krisenherde in der Ukraine und Nahost sowie Fragen rund um Sicherheit und Migration. Stocker wolle auch heikle Themen ansprechen, etwa "Meinungs- und Pressefreiheit" oder den Umgang Erdoğans mit der Opposition, hieß es.

"Brand aus" im Föhrenwald in Niederösterreich

St. Egyden am Steinfeld - "Brand aus" ist am Sonntagabend im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) gegeben worden. Das Feuer war am Mittwochnachmittag ausgebrochen und dehnte sich auf rund 100 Hektar aus. Hunderte Helfer standen bei den Löscharbeiten im Einsatz. Bis voraussichtlich Mittwoch wird es laut Bezirkskommando noch eine Brandwache geben. Verursacht worden sein soll das Feuer durch Phosphor in Munitionsteilen einer Ende des Zweiten Weltkrieges gesprengten Fabrik.

Mehrere Tote durch ukrainischen Angriff in Russland

Donezk - Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Stadt Nischnekamsk sind den dortigen Behörden zufolge mehrere Menschen getötet worden. Das berichteten russische Nachrichtenagenturen. Wie Bürgermeister Radmir Beljajew auf Telegram mitteilte, galt der Angriff Industrieanlagen und zivilen Einrichtungen. In der Stadt befindet sich eine wichtige Ölraffinerie. Nischnekamsk liegt in der Region Tatarstan rund 1000 Kilometer östlich von Moskau.

Trump vergleicht Iran-Diplomatie mit "Schachpartie"

Washington - Obwohl der Iran neue Bedingungen für eine Wiedereröffnung der Straße von Hormuz stellt, gibt sich US-Präsident Donald Trump demonstrativ gelassen. "Wir geben dem nicht viel Aufmerksamkeit", sagte er am Sonntag dem Nachrichtenportal "Axios". "Wir verhandeln nur halbherzig mit ihnen." Er verwies auf wirtschaftliche Probleme des Irans und eine enorme Inflation - und ergänzte: "Es wird sich regeln. Es regelt sich immer. Es ist wie eine Schachpartie."

Tote durch Tropenstürme und Monsun auf den Philippinen

Manila - Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sind auf den Philippinen mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. 13 weitere wurden verletzt, mindestens sechs Personen vermisst, teilte die Polizei am Montag mit. Auslöser sind mehrere Tropenstürme sowie der Südwestmonsun, die in dem südostasiatischen Land seit mehr als einer Woche zu heftigen Regenfällen führen. Die Todesopfer wurden hauptsächlich in den Provinzen Benguet, Rizal und Batangas auf der Hauptinsel Luzon registriert.

Große Wandergruppe mit Kindern in Tirol in Bergnot

Sölden - Eine Wanderung einer 36-köpfigen Gruppe hat am späten Sonntagnachmittag im Tiroler Sölden (Bezirk Imst) einen Rettungseinsatz ausgelöst. Die Gruppe - bestehend aus drei Familien mit Erwachsenen, Jugendlichen sowie mehreren Kleinkindern in Kinderwagen - war mehrfach in unwegsames Gelände geraten und teils vom markierten Weg abgekommen. Schließlich setzten zwei Personen einen Notruf ab. Die Wanderer wurden schließlich, unter anderem mit Hubschraubern, gerettet.

Waldbrand in Westkanada noch außer Kontrolle

Victoria - Der schwere Waldbrand in der kanadischen Provinz British Columbia ist noch immer nicht unter Kontrolle. Allerdings breite er sich nicht mehr so rasant aus. Das Feuer erstreckte sich am Sonntagmorgen (Ortszeit) auf mehr als 100 Quadratkilometer. Über 20.000 Menschen waren zuvor zur Flucht gezwungen worden. Dass sich das Feuer zuletzt langsamer ausbreitete, liegt laut Berichten auch daran, dass ein Großteil der Feuerfront inzwischen einen See, den Okanagan Lake, erreicht hat.

Schwimmerin im Wolfgangsee ertrunken

St. Gilgen - Am Wolfgangsee ist am Sonntagabend eine als vermisst gemeldete Schwimmerin nur noch tot aus dem Wasser geborgen worden. Mit Schnorchel ausgerüstete Rettungsschwimmer entdeckten die 68-jährige Urlauberin nach kurzer Suche im Bereich des Badeplatzes "Gamsjaga" (Gemeinde St. Gilgen) rund sieben Meter vom Ufer entfernt in einer Wassertiefe von 3,5 Metern und brachten sie an die Wasseroberfläche. Sofortige Wiederbelebungsversuche am Ufer durch den Notarzt blieben aber ohne Erfolg.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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