APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Verdächtiger in Fall von verschlepptem Bub in Wien schweigt
Wien - Ein 72-Jähriger, der am Freitagnachmittag in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus einen Vierjährigen in seine Wohnung verschleppt haben soll, verweigert die Aussage. Der Mann wurde unter anderem wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs angezeigt und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt eingeliefert, berichtete Polizeisprecher Markus Dittrich am Sonntag auf APA-Anfrage. Die Ermittlungen laufen weiter, der Bub soll in den kommenden Tagen befragt werden.
Rasche Wiedereröffnung der Straße von Hormuz ungewiss
Teheran - Eine schnelle Wiedereröffnung der Straße von Hormuz ist weiter nicht gesichert. Der Iran stellt dafür Forderungen an die USA, die für Washington inakzeptabel sein dürften. Außenminister Abbas Araqchi sagte, auch wenn bei den Verhandlungen über die Meerenge zwischen dem Iran und Oman eine Einigung nah sei, müssten die USA Zugeständnisse machen. Zugleich erteilte er direkten Gesprächen mit den USA eine Absage, solange Washington gegen das Übergangsabkommen vom Juni verstoße.
Frauenministerin drängt auf Lohntransparenz
Wien - Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) hat am Sonntag anlässlich des Equal Pension Days einmal mehr eine rasche Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie gefordert. Dass viele Frauen in Österreich deutlich niedrigere Pensionen erhalten, liege neben dem Pensionssystem auch an Benachteiligung am Arbeitsmarkt. Um diese konsequent zu bekämpfen, brauche es "endlich echte Lohntransparenz". Ein Entwurf liegt zwar seit Monaten vor, eine Einigung der Koalition fehlt aber noch.
Fußgänger in Kärnten getötet - Lenker beging Fahrerflucht
Globasnitz - Ein 20-jähriger Fußgänger ist Sonntagfrüh auf der Bleiburger Straße im Bezirk Völkermarkt in Kärnten von einem Fahrzeug erfasst und getötet worden. Die Polizei suchte nun nach dem Lenker des Unfallfahrzeugs. Der junge Mann war laut ersten Ermittlungen der Exekutive kurz nach 4.00 Uhr früh am linken Fahrbahnrand nach einem Feuerwehrfest von Globasnitz in Richtung St. Michael ob Bleiburg unterwegs gewesen, als er frontal von einem entgegenkommenden Fahrzeug erfasst wurde.
Spanien wies erste Reisende aus Italien zurück
Madrid - Nach der Wiedereinführung von Grenzkontrollen für Reisende aus Italien hat Spanien zehn Personen die Einreise verweigert. Dies teilte das spanische Innenministerium am späten Samstagabend mit. Demnach wurden am ersten Tag der Maßnahme insgesamt 199 Personen auf zwölf Flügen aus Italien an den Flughäfen von Madrid, Barcelona, Sevilla, Bilbao, Alicante und Valencia kontrolliert. Die EU bemüht sich indes um Beruhigung im Migrationsstreit zwischen Madrid und Rom.
Tote und Verletzte in der Ukraine bei russischen Angriffen
Kiew (Kyjiw) - Bei einer Serie von russischen Angriffen auf ukrainische Regionen sind mehrere Menschen getötet und verletzt worden. In der Region Dnipro kamen nach Angaben der Behörden mindestens zwei Menschen ums Leben, zwei weitere Personen wurden verletzt. Russische Militärs hatten die Oblast mit Artillerie und Fliegerbomben angegriffen, teilte der regionale Militärverwalter Olexander Ganscha auf Telegram mit. Auch aus der russischen Stadt Belgorod wurden Tote gemeldet.
Frau in NÖ erschossen: Möglicher zweiter Verdächtiger
Kottingbrunn - Im Fall der Tötung einer 28-jährigen Frau in Kottingbrunn (Bezirk Baden) im Mai soll es einen zweiten Tatverdächtigen geben. Laut einem Bericht der "Kronen Zeitung" vom Sonntag wurde ein 32-jähriger deutscher Staatsbürger wegen des Verdachts der Beihilfe zum Mord international zur Verhaftung ausgeschrieben. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt wollte den Bericht gegenüber der APA "aus ermittlungstaktischen Gründen" weder bestätigen noch dementieren.
Deutschland exportiert mehr nach Österreich als nach China
Berlin - Die deutschen Exporte nach China sind im ersten Halbjahr um mehr als zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf nur noch knapp 37 Milliarden Euro eingebrochen, wie Berechnungen der deutschen Fördergesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI) für die Nachrichtenagentur Reuters ergaben. Damit findet sich China nur noch an neunter Stelle der wichtigsten Abnehmer von Waren "Made in Germany" - hinter wesentlich kleineren Ländern wie Österreich oder der Schweiz.
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red