Milliardenverlust bei Porsche SE wegen VW-Abschreibung
Eine milliardenschwere Abschreibung auf die
Beteiligung am Volkswagen
Sowohl Europas größter Autobauer Volkswagen als auch die weitere
wesentliche Beteiligung, der Sportwagenbauer Porsche AG
Beteiligungsgesellschaft fordert Tempo beim VW
Porsche-SE-Vorstandschef Hans Dieter Pötsch mahnte eine rasche Entscheidung zum Sparprogramm in Wolfsburg an. Der Volkswagen-Konzern stehe an einem historischen Wendepunkt. Bei den jetzt anstehenden Entscheidungen gehe es um die Zukunft von Volkswagen. "Je länger sich die Entscheidungen hinziehen, desto größer werden die Probleme."
Porsche-SE-Finanzvorstand Johannes Lattwein betonte, daher stehe die Porsche SE als Mehrheitsstammaktionär hinter dem Konzernvorstand und seinen Vorschlägen. Das Ziel sei Wettbewerbsfähigkeit. Auf dem Weg dahin dürfe es keine Denkverbote geben. Andernfalls laufe Volkswagen Gefahr, im internationalen Wettbewerb dauerhaft ins Hintertreffen zu geraten.
Die Verschuldung ging Ende Juni leicht auf 5 Milliarden Euro zurück. Die Beteiligungsholding Porsche SE strebt im Gesamtjahr weiter ein bereinigtes Konzernergebnis von 1,5 Milliarden bis 3,5 Milliarden Euro und Ende des Jahres eine Nettoverschuldung zwischen 4,7 Milliarden und 5,2 Milliarden Euro an./ols/DP/men
ISIN DE000PAH0038 DE0007664039 DE000PAG9113
AXC0064 2026-08-07/08:54
Relevante Links: Volkswagen AG, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Porsche Automobil Holding SE