Rosenbauer dank gestiegener Fahrzeugauslieferungen mit Umsatzplus / Erlöse stiegen im ersten Halbjahr um 3,5 Prozent auf 625,9 Prozent
Eine höhere Anzahl an Fahrzeugauslieferungen und mehr Geschäft im Vorbeugenden Brandschutz sorgten beim oberösterreichischen Feuerwehrausrüster Rosenbauer für ein deutliches Umsatzplus. Die Erlöse stiegen im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent auf 625,9 Mio. Euro, wie das börsenotierte Unternehmen am Freitag mitteilte. Zudem erhöhte sich der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 28,2 Mio. auf 38,8 Mio. Euro.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdreifachte sich nahezu auf 20,4 Mio. Euro, während der Gewinn vor Steuern (EBT) von -10,5 Mio. Euro auf 11,1 Mio. Euro deutlich ins Plus drehte. Der Konzern peilt für das Gesamtjahr ein Umsatzwachstum von bis zu 1,6 Mrd. Euro und eine EBIT-Marge von mehr als 6 Prozent an.
Zuwachs im Auftragsbestand
Der Auftragseingang blieb laut Rosenbauer mit 717,8 Mio. Euro auf "hohem Niveau" im ersten Halbjahr. Während die Regionen "Area Europe" und "Middle East & Africa" zulegten, belasteten in den USA die Zollstreitigkeiten das Bestellverhalten der Händler. Dennoch erhöhte sich der Auftragsbestand zum 30. Juni 2026 auf 2,4 Mrd. Euro, nach 2,35 Mrd. Euro im Vorjahr. Auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern legte Rosenbauer zu: Weltweit beschäftigt das Unternehmen mit Sitz in Leonding 5.039 Mitarbeitende und damit 371 mehr als im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt.
hel/bel
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