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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Deutsche Bundesanwaltschaft ermittelt zu Drohnenvorfall

Leipzig - Die deutsche Justiz bewertet den Vorfall mit einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig als schwerwiegenden Angriff auf die Infrastruktur. Wie die deutsche Bundesanwaltschaft am Donnerstagabend in Karlsruhe mitteilte, übernahm sie die Ermittlungen zum Vorfall von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Die Bundesanwaltschaft wird bei schwerwiegenden Delikten tätig, die die innere oder äußere Sicherheit des Landes betreffen.

USA wollen für Visa Online-Aktivitäten noch stärker prüfen

Washington - Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will bei der Visa-Vergabe die Überprüfung der Online-Aktivitäten von Antragstellern offenbar ausweiten. Die Überprüfung von Instagram-Konten und ähnlicher Netzwerke solle auf weitere Visa-Kategorien ausgedehnt werden, unter anderem auf ausländische Journalisten, berichtete "The Daily Signal". Regierungssprecherin Karoline Leavitt teilte am Donnerstag auf ihrem X-Konto den entsprechenden Artikel - ohne ihn explizit zu bestätigen.

Ungenügender Kinderschutz: Millionenstrafe für Meta

Menlo Park - Wegen des ungenügenden Schutzes von Minderjährigen auf seinen Online-Plattformen ist der US-Konzern Meta zur Zahlung von 567 Millionen Dollar (492 Millionen Euro) verurteilt worden. Mit dem Geld soll laut dem am Donnerstag im Bundesstaat New Mexico gefällten Richterspruch ein Fonds zur Unterstützung von Minderjährigen finanziert werden, die durch Online-Konsum zu Schaden gekommen seien.

Erdogan und Sharif zu Gesprächen in Saudi-Arabien

Istanbul - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan reist am Freitag zu Gesprächen mit dem saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und dem pakistanischen Regierungschef Shebaz Sharif nach Saudi-Arabien. Das teilte das Präsidentenamt mit. Riad bestätigte laut Nachrichtenagentur AFP ein Gipfeltreffen in Jeddah am Freitag. Insidern zufolge wollen die drei Länder ein Verteidigungsabkommen unterzeichnen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.

Warten auf Vereinbarung zu Straße von Hormuz

Dubai/Riad - Der Iran steht nach eigenen Angaben kurz vor einem Deal mit dem Oman zur Schifffahrt durch die Straße von Hormuz. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA meldete am Donnerstag eine Einigung auf geografische Koordinaten für die Passage. An den Gesprächen zwischen den beiden Golfstaaten, die an die Straße von Hormuz grenzen, sollen die USA nicht beteiligt gewesen sein. Angebliche Pläne für eine faktische Maut bei der Durchfahrt irritieren indes die Schifffahrtsbranche.

Regierung und Opposition in Venezuela begannen Dialog

Caracas - Regierung und Opposition in Venezuela haben offiziell mit einem von den USA vermittelten Dialog begonnen - allerdings ohne Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado. Bei den Gesprächen solle es um die Stärkung der Demokratie und die Garantie politischer Rechte gehen, hieß es am Donnerstag beim Zusammentreffen beider Seiten. Zudem solle gemeinsam über das weitere Vorgehen nach dem schweren Doppel-Erdbeben gehen, bei dem Ende Juni mehr als 6.000 Menschen getötet wurden.

58 Soldaten bei Houthi-Angriffen im Jemen getötet

Sanaa - Bei Angriffen mit Drohnen und Raketen der vom Iran unterstützten Houthi-Miliz auf jemenitische Regierungskräfte sind am Donnerstag nach Angaben der Armee mindestens 58 Menschen getötet worden. Dutzende Menschen seien zudem verletzt worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Armeekreisen. Es handelt sich um den Angriff mit den meisten Todesopfern seit vier Jahren. Die Houthi reklamierten die Attacke für sich. Die jemenitische Regierung kündigte Vergeltung an.

Trump: Neuer Anlauf für Beschränkung von US-Geburtsrecht

Washington - Nach seiner Niederlage vor dem Obersten US-Gericht versucht Präsident Donald Trump erneut, das US-Geburtsrecht bestimmter Gruppen einzuschränken. Neugeborenen, deren Mütter ausschließlich für die Geburt in die USA reisen, soll künftig nicht mehr automatisch die US-Staatsbürgerschaft zugesprochen werden. Trump unterzeichnete ein entsprechendes Dekret, mit dem gegen "Geburtstourismus" vorgegangen werden soll. Gegen Trumps Vorhaben könnte es erneut Klagen geben.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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