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Deutsche Anleihen: Kaum verändert

Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben sich am Mittwoch kaum verändert. Der richtungweisende Euro-Bund-Future stieg am Vormittag geringfügig um 0,03 Prozent auf 125,33 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe betrug 3,09 Prozent.

Dem Markt fehlte es zunächst an klaren Impulsen. Bei den Ölpreisen gab es nach dem deutlichen Rückgang an den Vortagen nur wenig Bewegung. Die Hoffnung auf eine Einigung im Iran-Krieg hatte zuletzt die Ölpreise belastet und die Anleihekurse gestützt.

Wie das US-Nachrichtenportal "Axios" berichtete, sollen die USA, der Iran und der Oman kurz vor einer vorübergehenden Vereinbarung zur Öffnung der Schifffahrtsroute durch die für den Ölhandel wichtige Straße von Hormus stehen. Die US-Regierung strebe eine entsprechende Ankündigung für den späteren Verlauf des Mittwochs an. Der Vorschlag soll demnach vorsehen, dass keine Maut oder Gebühren erhoben werden. Bisher gibt es noch keine offizielle Bestätigung einer Vereinbarung.

In der Eurozone stehen am Vormittag noch Zahlen zu den Erzeugerpreisen für Juni an. Es wird ein Rückgang im Monatsvergleich erwartet. Die Erzeugerpreise wirken sich auch auf die Gesamtinflation aus.

Bei den Daten liege der Fokus aber auf dem ISM-Dienstleistungsindex aus den USA, schreiben Experten der Commerzbank. Die Daten stehen am Nachmittag auf dem Programm. Es wird ein leichter Anstieg erwartet. Zudem steht der ADP-Bericht zur Beschäftigungsentwicklung für den Monat Juli auf dem Programm. Die Experten der Commerzbank erwarten aber keine "wertvollen Einblicke" auf den am Freitag anstehenden monatlichen Arbeitsmarkt der US-Regierung./jsl/jkr/mis

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AXC0148 2026-08-05/10:42

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