Bayer hat dank guter
Agrargeschäfte die Erwartungen im zweiten Quartal übertroffen. Dabei
profitierte der Dax -Konzern von Zuwächsen im Geschäft
mit Soja- sowie Baumwoll-Saat infolge der Wiederzulassung
Dicamba-basierter Produkte in den USA sowie von Kostensenkungen. In
den drei Monaten bis Ende Juni stieg der um Sondereffekte bereinigte
Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im
Jahresvergleich um 1,9 Prozent auf 2,14 Milliarden Euro, wie der
Pharma- und Agrarchemiekonzern am Dienstag mitteilte. Analysten
hatte im Durchschnitt einen Rückgang erwartet.
Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 219 Millionen Euro, nach einem
Verlust von 199 Millionen vor einem Jahr. Den Umsatz steigerte Bayer
im zweiten Quartal um 1,2 Prozent auf 10,87 Milliarden Euro,
währungs- und portfoliobereinigt ergibt sich ein Plus von 2,2
Prozent. Den währungsbereinigten Umsatzausblick für 2026 bestätigte
das Unternehmen; inklusive Wechselkurseffekten stieg der Ausblick in
der Mitte der Spanne leicht./mis/jha/