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CDU-Generalsekretärin: 'Rente mit 63' nicht aus Reformpaket rauslösen

Die CDU will nach den Worten der neuen Generalsekretärin Franziska Hoppermann auch bei der umstrittenen Abschaffung der abschlagsfreien Frührente an den Vorschlägen der Rentenkommission festhalten. Der Deutschen Presse-Agentur sagte sie: "Die Reform ist als ausgewogenes Gesamtpaket angelegt. Wer einzelne, politisch Punkte wie die "Rente mit 63" herauslöst, gefährdet die Tragfähigkeit des Kompromisses. Das muss richtungsweisend für beide Koalitionspartner sein. Unser Ziel bleibt eine verlässliche Rente, die Lebensleistung anerkennt und zugleich auch für die jüngeren Generationen finanzierbar ist."

Zuvor hatten sich die drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (Sachsen), Sven Schulze (Sachsen-Anhalts) und Mario Voigt (Thüringen) offen gegen die Empfehlung der Kommission gestellt. In einem Brief an die Bundesregierung verteidigten sie die abschlagsfreie "Rente mit 63". "Wer 45 Jahre eingezahlt hat, hat genug eingezahlt. Diesen Grundsatz geben wir nicht auf", heißt es darin. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hatte mit Blick darauf die CDU aufgefordert, ihre Position zu klären.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hatten bekundet, alle Empfehlungen der Expertenkommission vollständig umsetzen zu wollen.

Die "Rente mit 63" ist ein nicht mehr ganz korrektes Schlagwort: Für den aktuellen Jahrgang ist der früheste Renteneintritt ohne Abschläge bei ausreichend Versicherungszeit ab 64,5 Jahren möglich./hoe/DP/zb

AXC0030 2026-08-01/13:34

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