Der Autozulieferer Forvia Hella
hat nach einem erwartungsgemäß ausgefallenen ersten Halbjahr seine
Prognose bestätigt. Die bisherige Entwicklung des Geschäfts liege im
Rahmen der eigenen Erwartungen, teilte das im MDax
notierte Unternehmen am frühen Donnerstagabend nach Börsenschluss in
Lippstadt mit. "Zum einen übertrifft unser Umsatz, insbesondere dank
eines erfolgreichen Elektronikgeschäfts, die Entwicklung der
globalen Fahrzeugproduktion." Zudem sei es gelungen, die höheren
Kosten entlang der Lieferkette sukzessive abzumildern.
Der operative Gewinn des Lichtspezialisten sei in den ersten sechs
Monaten im Vergleich zum Vorjahr um knapp zehn Prozent auf 214
Millionen Euro gefallen. Der um Währungseffekte bereinigte Umsatz
legte auf etwas mehr als vier Milliarden Euro zu. Die operative
Marge ging deshalb um 0,6 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent zurück. Im
laufenden Jahr peilt Hella weiterhin einen währungsbereinigten
Umsatz zwischen rund 7,4 und 7,9 Milliarden Euro sowie eine
operative Marge zwischen rund 5,4 und 6,0 Prozent an.
2025 hatte die Tochter des französischen Konzerns Forvia
währungsbereinigt rund 8 Milliarden Euro umgesetzt.
Die Marge lag bei 6,0 Prozent./zb