APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wiener Wirtschaftskammerchef Walter Ruck tritt zurück
Wien - Der zuletzt wegen publik gewordener Aussagen unter Druck geratene Chef der Wiener Wirtschaftskammer (WKW) und des Wiener ÖVP-Wirtschaftsbundes, Walter Ruck, ist zurückgetreten. Seine bisherige Stellvertreterin Margarete Kriz-Zwittkovits wird an seine Stelle an der Spitze von WKW und Wirtschaftsbund Wien treten, teilte der Wirtschaftsbund in einer Aussendung mit.
Mindestens acht Tote bei russischer Angriffswelle in Ukraine
Kiew (Kyjiw) - Die Ukraine ist in der Nacht auf Donnerstag wieder zur Zielscheibe einer massiven Angriffswelle des russischen Militärs geworden. Städte bis im weit von der Grenze entfernten Westen des Landes seien mit Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern sowie Hunderten Drohnen attackiert worden, berichteten ukrainische Medien. Es gebe mindestens acht Tote und mehr als 30 Verletzte. Umgekehrt nimmt das ukrainische Militär auch Ziele in Russland ins Visier.
USA greifen erstmals seit fast einer Woche Iran an
Washington/Teheran/Amman - Erstmals seit fast einer Woche hat die US-Armee wieder Ziele im Iran angegriffen. Es sei "erfolgreich eine massive Angriffswelle gegen den Iran abgeschlossen" worden, erklärte das zuständige US-Regionalkommando CENTCOM am Mittwoch (Ortszeit). Die Angriffe seien "als Reaktion" auf die "versuchten Raketenangriffe auf US-Truppen" zuvor in der Region erfolgt. Daraufhin meldeten Jordanien und Kuwait erneut iranische Angriffe, in Kuwait starb eine Person.
Japans Regierung meldet 28 Tote nach Erdbeben
Tokio - Nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist die Zahl der Toten nach Angaben der Zentralregierung auf 28 gestiegen. Die von der Polizei übermittelte Zahl beinhalte Opfer, bei denen vermutet werde, dass ihr Tod im Zusammenhang mit der Katastrophe steht, zitierte der japanische TV-Sender NHK einen Sprecher der Regierung in Tokio. Die betroffene Präfektur Kumamoto auf Japans südwestlicher Hauptinsel hatte zunächst laut Nachrichtenagentur Kyodo 17 bestätigte Tote gemeldet.
Wifo: Österreichs Wirtschaft stagniert im 2. Quartal
Wien - Die heimische Wirtschaftsleistung stagnierte im zweiten Quartal. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Schnellschätzung des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo). Der durch den Iran-Krieg deutlich angestiegene Erdölpreis habe die österreichische Wirtschaft im zweiten Quartal belastet und dadurch die konjunkturelle Erholung unterbrochen, so die Wirtschaftsforscher in ihrer Analyse.
Aufräumarbeiten nach Murenabgängen im Tiroler Sölden
Sölden/Vent/St. Leonhard im Pitztal - Nach den Murenabgängen infolge kurzer, schwerer Unwetter im Tiroler Tourismusort Sölden im hinteren Ötztal Mittwochabend sind die Aufräumarbeiten Donnerstagfrüh bereits voll im Gange gewesen. Besonders betroffen war der Ortsteil Vent. Bei den Rofenhöfen war eine große Mure abgegangen, rund 30 Personen mussten in Sicherheit gebracht werden. Indes rückte ein Klärwerk nördlich der Gemeinde in den Fokus: Schlamm, Geröll und Steine rutschten auf dieses ab. Verletzt wurde niemand.
Trockenheit und niedrigere Strompreise belasten Verbund
Wien - Die anhaltende Trockenheit sowie niedrigere Strompreise belasten Österreichs größten Stromerzeuger, den teilstaatlichen Verbund. Der Gewinn ist im ersten Halbjahr 2026 um mehr als ein Drittel auf 518 Mio. Euro eingebrochen. Der Umsatz sank um 11 Prozent auf 3,6 Mrd. Euro, wie das börsennotierte Unternehmen am Donnerstag bekannt gab. Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand einen Gewinn von rund 1 bis 1,2 Mrd. Euro, wovon die Hälfte an die Aktionäre ausgeschüttet werden soll.
Weitere Waldbrände in Spanien und Frankreich ausgebrochen
Bordeaux - In bereits von Bränden heimgesuchten Spanien und Frankreich sind neue Brände ausgebrochen. In Spanien brennt es in einem Nationalpark an der Grenze zu Portugal. Wegen erheblichen Risiken für die Anrainer seien zwölf Ortschaften rund um die Gemeinde Fermoselle innerhalb des Parque Nacional Arribes del Duero evakuiert worden, teilte die Regionalregierung der Gemeinschaft Kastilien und León mit. Für zwei weitere Ortschaften wurden Ausgangsbeschränkungen angeordnet.
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red