AKTIE IM FOKUS: Zahlen und Aktienrückkauf von BASF kommen gut an
Die Quartalsbilanz und Aktienrückkaufe von
BASF
Analysten sehen etliche Hersteller von Chemikalien als Profiteure steigender Öl- und Gaspreise. Gerade Unternehmen mit Produktionsstandorten in Europa profitieren schon eine Weile von Versorgungsengpässen bei der asiatischen Konkurrenz infolge des Iran-Kriegs und den Transportproblemen für Rohöl aus Nahost nach Asien.
Peter Spengler von der DZ Bank kommentierte die Nachrichten von BASF mit den Worten: "Wir sehen positive Auswirkungen auf den Investment Case". Es komme gegenwärtig zu Vorzieheffekten bei Bestellungen und beim Lageraufbau von Kunden. Grund seien logistische Schwierigkeiten infolge des Iran-Kriegs. Dieser Trend dürfte jedoch im zweiten Halbjahr wieder nachlassen. Positiv dürfte sich der angekündigte Aktienrückkauf und ein Abbau der Schulden auf seine und die Konsensschätzungen auswirken, so Spengler.
Die BASF-Aktien haben sich im Börsenjahr 2026 bislang gut
geschlagen. Mit einem Aufschlag von gut 14 Prozent lassen sie den
Leitindex Dax
Mit Blick nach vorn stehe bei BASF die Ausgliederung der nicht zum Kerngeschäft zählenden Aktivitäten im Fokus, ergänzte Spengler. Abspaltungen und Verkäufe ermöglichten dem Unternehmen das Heben zusätzlicher Werte und einen Abbau der Schulden. Daneben schauten die Marktteilnehmer auf das Hochfahren des zweiten Verbundstandortes in China./bek/ajx/mis
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AXC0155 2026-07-29/10:54
Relevante Links: LANXESS AG, Brenntag SE, BASF SE, Evonik Industries AG, WACKER CHEMIE AG