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Wiener Börse etwas leichter - ATX verliert 0,13 Prozent / Aktie der Erste Group legt nach positivem Ausblick zu

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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Weitere Kursveränderungen von Einzelwerten und Geschäftszahlen von KapschTrafficCom
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Die Wiener Börse hat sich am Mittwochvormittag mit einer leichteren Tendenz präsentiert. Der heimische Leitindex ATX verlor gegen 10.20 Uhr knappe 0,13 Prozent auf 6.325,70 Punkte. An den europäischen Leitbörsen gab es ebenfalls noch keinen klaren Richtungsentscheid zu sehen.

Das Highlight des heutigen Tages ist am Abend die Zinsentscheidung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank Fed, schrieben die Helaba-Analysten in ihrem Tagesausblick. Eine Veränderung des Leitzinsniveaus wird mehrheitlich nicht erwartet - die Märkte haben dies aber mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 35 Prozent eingepreist. Insofern ist es marktseitig ein relativ unsicheres Ereignis, hieß es weiter von den Experten.

Am heimischen Aktienmarkt rückte die Erste Group mit positiven Aussichten in den Fokus. Die Bank will ihr Ergebnis je Aktie (EPS) bis 2030 auf mehr als 15 Euro verdoppeln. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des Ergebnisses je Titel soll bei 15 Prozent liegen. Zudem soll die bereinigte Eigenkapitalverzinsung (ROTE) in diesem Zeitraum bei über 20 Prozent zu liegen kommen. Die Erste-Aktie steigerte sich um 2,1 Prozent.

Kapsch TrafficCom-Titel fielen um 2,3 Prozent. Der Wiener Mautsystemanbieter meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr einen höheren Verlust. Das den Anteilseignern zurechenbare Periodenergebnis verschlechtere sich von minus 12,1 Mio. Euro (2024/25) auf minus 18,7 Mio. Euro (2025/26). Der Umsatz des Unternehmens mit rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sank 2025/26 wie schon bekanntgegeben von 530,3 auf 430,6 Mio. Euro.

Palfinger bauten ein Minus von 2,7 Prozent auf 29,05 Euro. Die Berenberg Bank hat ihr Kursziel für die Aktie des Kranherstellers von 42,0 auf 40,0 gesenkt. Die Anlageempfehlung "Buy" wurde aber bestätigt.

In einem schwachem Umfeld für Chiphersteller ging es für die AT&S-Titel um 4,7 Prozent abwärts, nachdem die Zahlen des südkoreanischen Herstellers SK Hynix enttäuscht hatten.

Die Papiere von Lenzing erholten sich auf fast plus sieben Prozent. Am Dienstag waren die Titel des Faserherstellers mit den angekündigten Stellenabbaumaßnahmen und Plänen für eine Kapitalerhöhung um 14 Prozent nach unten gerasselt.

ste/moe

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