Weniger Krisen-Kosten: Gewinn von VW-Tochter Porsche stabilisiert sich
Der Gewinn des Sport- und Geländewagenbauers
Porsche AG
Aufatmen dürfte in Zuffenhausen aber noch niemand: Die Zuwächse gehen zu einem großen Teil auf den Wegfall von Sonderkosten - unter anderem für die Strategiekorrektur bei E-Autos und den Konzernumbau - zurück. In Summe waren das im ersten Halbjahr 2025 rund 800 Millionen Euro. Unter anderem deshalb war das Konzernergebnis damals von 2,15 Milliarden auf gut 718 Millionen Euro abgesackt (minus 71 Prozent).
Im ersten Halbjahr 2026 lagen die Kosten für die strategische
Neuaufstellung der VW
Die Sonderkosten für den neuen Stellenabbau von 5.000 Jobs dürften laut Management in diesem und dem kommenden Jahr jeweils einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag erreichen. Langfristig sieht Finanzchef Jochen Breckner das jährliche Einsparpotenzial im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, wie er in einer Analystenkonferenz sagte. Erste Netto-Einspareffekte seien aber erst 2028 zu erwarten.
Finanzvorstand: Zahlen im Rahmen der Erwartung
Der Umsatz der Zuffenhausener sank im ersten Halbjahr um gut fünf
Prozent auf rund 17,23 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis stieg
hingegen um ein Drittel auf fast 1,35 Milliarden Euro. Die Zahlen
zum operativen Geschäft waren bereits Ende vergangener Woche von der
Konzernmutter Volkswagen
Die Zahlen lagen Breckner zufolge im Rahmen der Erwartungen. "Unser konsequentes Kostenmanagement und unsere Value-over-Volume-Strategie zeigen erste positive Effekte, deshalb bestätigen wir trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds unsere Jahresprognose."/jwe/DP/men
ISIN DE000PAH0038 DE0007664039 DE000PAG9113
AXC0090 2026-07-29/08:58
Relevante Links: Volkswagen AG, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Porsche Automobil Holding SE