APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Berichte über Tote in Einkaufszentrum nach Erdbeben in Japan
Tokio - Bei einem Erdbeben sind am Dienstag in Japan mehrere Menschen ums Leben gekommen. In einem teilweise eingestürzten Einkaufszentrum in der Präfektur Kumamoto werden nach einer Explosion zahlreiche weitere Tote befürchtet, wie die Polizei mitteilte. Das Beben der Stärke 7,1 erschütterte die südjapanische Insel Kyushu. Laut Ministerpräsidentin Sanae Takaichi würde noch das volle Ausmaß der Schäden ermittelt. Allein ein Krankenhaus in Kumamoto meldete mehr als 50 Verletzte.
Teilerfolge bei Waldbränden, aber Sorge wegen Hitze
Bordeaux - Im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände blicken die Einsatzkräfte mit Sorge auf eine neue Hitzewelle: Für Frankreich erwarteten die Meteorologen bereits ab Dienstag, für Spanien ab Mittwoch sengende Temperaturen, teils von mehr als 40 Grad. Die Feuerwehr im Südwesten Frankreichs sah sich im Vorfeld der neuen Hitze in der "Offensive" gegen die Flammen, in Spanien konnten die Einsatzkräfte nach den Worten von Regierungschef Pedro Sánchez "Licht am Ende des Tunnels" sehen.
Trinkwasser-Gipfel mit Entwurf für "Wasserentnahmeregister"
Wien - Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) hat am Dienstag beim zweiten Trinkwasser-Gipfel den Anfang Juni angekündigten Entwurf für eine "Wasserentnahmeregister"-Verordnung vorgestellt. "Heute wurde der Gesetzesentwurf des Hauses an die Koalitionspartner übermittelt", so der Minister. Als Schwellenwerte für eine Meldepflicht sind dabei 200.000 Kubikmeter (m3) jährlich bzw. 1.400 m3 täglich vorgesehen.
Lenzing - Land Burgenland könnte sich Beteiligung vorstellen
Lenzing/Wien - Das Land Burgenland will den Standort des Lenzing-Werks in Heiligenkreuz (Bezirk Jennersdorf), dessen Schließung für Ende 2026 angekündigt wurde, erhalten und kann sich dafür auch eine Beteiligung vorstellen, sollte kein Investor gefunden werden. Der Erhalt des Werks und der Arbeitsplätze habe höchste Priorität, betonte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Dienstag im ORF Burgenland. "Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen."
Für Tanner war Wehrdienstreform "äußerst schwere Geburt"
Wien - Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) hat sich nach dem erzielten Kompromiss zur Wehrdienstreform zufrieden über das Erreichte gezeigt. "Es war eine äußerst schwere Geburt", sagte sie am Dienstag im APA-Interview. Letztlich sei es aber gelungen, einen Konsens zu erzielen, "der in jedem Fall mehr an Sicherheit bringt und für die Landesverteidigung etwas ist, das es seit über drei Jahrzehnten nicht gegeben hat". Darunter die Wiedereinführung verpflichtender Milizübungen.
Ukrainischer Präsident Selenskyj im Weißen Haus
Washington - Das Treffen von US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus hat begonnen. Es sei um 9.47 Uhr Ortszeit (15.47 Uhr MESZ) gestartet, teilte das Weiße Haus am Dienstag mit. Bei dem Gespräch soll es laut Selenskyj vor allem um weitere US-amerikanische Unterstützung für ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gehen. Auch eine Stärkung der Flugabwehr habe Priorität, sagte er im Vorfeld.
Nach CSD-Anschlag in Berlin Bekennervideo auf Handy gefunden
Berlin - Nach dem Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin hat die Polizei auf dem Handy des Attentäters Abdul B. ein Bekennervideo gefunden. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe bestätigte am Dienstag einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Das Video beinhalte unter anderem einen Treueschwur auf die Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Laut "Spiegel" spricht der Mann in dem Video auf Arabisch und zeigt sich verhüllt, es soll sich aber um B. handeln.
Causa Ruck - Vize Wirth sieht keinen Rücktrittsgrund
Wien/Eisenstadt - Der stellvertretende Wirtschaftsbund-Präsident und burgenländische Wirtschaftskammer-Chef Andreas Wirth sieht für Walter Ruck keinen Rücktrittsgrund. Die kolportierten Aussagen des Wiener Wirtschaftskammer-Präsidenten seien nicht bestätigt und Aufnahmen illegal angefertigt worden. In die Angelegenheiten eines anderen Bundeslandes wolle er sich nicht einmischen, erklärte Wirth am Rande eines Pressetermins am Dienstag in Eisenstadt.
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red