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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax-Rekord bleibt im Blick - Ölpreisrückgang hilft

Die weiter nachgebenden Energiepreise dürften dem Dax auch am zweiten Börsentag der Woche Auftrieb geben. An seine Vortagesgewinne dürfte der deutsche Leitindex somit am Dienstag somit anknüpfen; das Rekordhoch von vor drei Wochen bei 25.900 Zählern bleibt im Blick. Eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax ein Plus von 0,24 Prozent auf 25.422 Punkte.

Nach dem starken Rücksetzer der Preise für Rohöl und Gas am Vortag geben diese weiter nach. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September fiel auf rund 87 US-Dollar. In der vergangenen Woche notierte Brent in der Spitze noch über der Marke von 100 Dollar. Als Grund für den jüngst starken Preisrückgang gilt die Hoffnung, dass die USA und der Iran wieder Verhandlungen über eine Lösung des Nahost-Kriegs aufnehmen könnten.

Laut Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners befinden sich die Börsen aktuell in einem Spannungsfeld zweier Kräfte. So wachse auf der einen Seite die Hoffnung auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran. Auf der anderen Seite nehme die Angst vor einer zu weit gelaufenen KI-Rally zu - dies mache Indizes mit hohen Halbleiter-Gewichten wie der Nasdaq 100 und der südkoreanische Kospi zu schaffen, weniger aber dem Dax.

Aktien mit KI-Bezug hatten am Vortag im US-Handel sowie nun am Dienstag in Japan und Südkorea teils deutlich unter Sorgen vor wachsender China-Konkurrenz und ausufernden Finanzierungsnotwendigkeiten gelitten.

Die Saison der Quartalsbilanzen kommt hierzulande weiter in Fahrt. Am Dienstag lassen sich Mercedes-Benz und der Software-Anbieter Teamviewer in die Bücher schauen. Mercedes kappte nach einem schwachen Quartal die Umsatzprognose, das Pkw-Margenziel steht aber. Vorbörslich gewannen die Anteile auf Tradegate 2,1 Prozent im Vergleich mit dem Xetra-Schluss.

Teamviewer wies einen weiteren Umsatzrückgang aus, ließ die Prognose aber unverändert. Insgesamt ein solider Bericht, konstatierte ein Händler. Die Papiere des Softwarekonzerns gaben auf Tradegate um 4,3 Prozent nach verglichen mit dem Schlusskurs auf Xetra, hatten allerdings am Vortag im Zuge einer starken Entwicklung des gesamten Software-Sektors 4,7 Prozent gewonnen.

Hypoport sanken im vorbörslich Handel auf Tradegate um 1,2 Prozent. Der Finanzdienstleister hatte gewinnseitig im zweiten Quartal enttäuscht.

Exane BNP Paribas stufte die Aktien des Dialysekonzerns Fresenius Medical Care (FMC) von "Neutral" auf "Underperform" ab. FMC gaben auf Tradegate deutlich nach. In die andere Richtung ging es für die Titel des Düngerherstellers K+S , hier votiert Exane BNP nun mit "Outperform" statt zuvor "Underperform"./ajx/mis

 ISIN  DE0008469008  DE0008467416

AXC0045 2026-07-28/08:17

Relevante Links: K+S Aktiengesellschaft, Hypoport SE, Mercedes-Benz Group, Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, TeamViewer AG

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