APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Vor Hitzewelle bleiben Brände bei Bordeaux Herausforderung
Lissabon - Vor Beginn einer neuen Hitzewelle in Frankreich versucht die Feuerwehr, die an der Atlantikküste wütenden Waldbrände weiter einzudämmen. Während der größere der beiden Brände bei Bordeaux den Einsatzkräften weiterhin zu schaffen mache, sei der flächenmäßig kleinere Brand inzwischen unter Kontrolle, sagte Präsident Emmanuel Macron beim Besuch der Einsatzleitung Montagabend in Bordeaux. "Wir werden diesen Kampf zum Schutz der Bevölkerung gewinnen", sagte Macron.
USA bestätigen neue Gespräche zwischen Israel und Libanon
Beirut - Die USA haben eine neue Gesprächsrunde zwischen Israel und dem Libanon vom 4. bis 6. August in Rom bestätigt. Technische Arbeitsgruppen sollten dort die vollständige Umsetzung des im Juni geschlossenen Rahmenabkommens voranbringen, sagte ein Vertreter des US-Außenministeriums am Montag unter der Bedingung der Anonymität. Bei den Gesprächen soll es demnach unter anderem um die Ausweitung sogenannter Pilotzonen im Süden des Libanon gehen.
Johnson & Johnson zahlt 5,5 Mrd. Dollar im Babypuder-Streit
New Brunswick (New Jersey) - Johnson & Johnson legt den jahrelangen Rechtsstreit um mutmaßlich krebserregendes Babypuder mit einem Milliardenvergleich bei. Der US-Konsumgüterkonzern zahlt 5,5 Milliarden Dollar, um Zehntausende Klagen beizulegen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Mit dem Vergleich sollen fast alle verbleibenden Klagen (99,75 Prozent) beigelegt werden, in denen dem Unternehmen vorgeworfen wird, seine Talkum-Produkte hätten Eierstockkrebs verursacht.
Onlinedienst X startet in den USA Bankdienst namens X Money
San Francisco - Die Onlineplattform X von Tech-Unternehmer Elon Musk hat in den USA einen eigenen Bank- und Zahlungsdienst gestartet. X Money steht seit Montag allen Nutzern zur Verfügung, die eines der kostenpflichtigen Abonnements Premium oder Premium+ abgeschlossen haben, wie das Unternehmen mitteilte. Über den Dienst können Nutzer Geld einzahlen, Rechnungen begleichen, Überweisungen vornehmen und einander kostenlos und unmittelbar Geld schicken, ohne die X-App zu verlassen.
IWF-Chefin lobt bei Besuch in Argentinien Mileis Reformkurs
Buenos Aires/Washington/Accra - IWF-Chefin Kristalina Georgieva hat die wirtschaftliche Entwicklung Argentiniens unter Präsident Javier Milei gelobt. Seit dessen Amtsantritt im Jahr 2023 sei die Lage "nach allen Kennzahlen deutlich solider", sagte die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds am Montag bei einem Besuch in Buenos Aires. Die stärkere Position Argentiniens sei das Ergebnis der "harten Arbeit der Regierung" und der "Opfer des argentinischen Volkes", sagte Georgieva.
Schüsse vor US-Konsulat im kanadischen Toronto
Toronto - Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr ist Montagfrüh (Ortszeit) vor dem US-Konsulat in der Innenstadt von Toronto mindestens ein Schuss abgefeuert worden. Verletzte gab es nach Angaben der kanadischen Polizei keine. Polizeibeamte, die durch den Knall eines Schusses alarmiert worden waren, gaben an, vor dem Gebäude an der University Avenue Schussspuren gefunden zu haben. Die Polizei teilte mit, dass ein weißer Pkw gesehen wurde, der vom Tatort floh.
Trump ruft im Streit um Wählerüberprüfungen Supreme Court an
Washington - Wenige Monate vor den US-Parlamentswahlen will Präsident Donald Trump vor dem Obersten Gerichtshof umfassende Änderungen im Wahlrecht durchsetzen. Das Justizministerium reichte einen entsprechenden Eilantrag ein, um die Entscheidung einer unteren Instanz auszusetzen. Diese hatte die Trump-Regierung daran gehindert, Wählerdatenbanken zu erheben und neue Regeln für die Briefwahl anlässlich der Kongresswahlen am 3. November 2026 umzusetzen.
Lenzing verkauft Standort in Heiligenkreuz im Burgenland
Wien/Lenzing/Heiligenkreuz im Lafnitztal - Der börsennotierte Faserhersteller Lenzing baut weltweit bis Ende 2027 rund 2.000 Jobs ab. Das bestätigte CEO Georg Kasperkovitz Montagabend gegenüber der APA. An den Standorten Heiligenkreuz im Burgenland und in Grimsby in England läuft die Faserproduktion bis Ende 2027 aus. Sie sollen verkauft werden. Für die betroffenen Mitarbeitenden in Heiligenkreuz, wo noch 285 Menschen arbeiten, gelte ein existenter Sozialplan. Man sucht einen Käufer, um möglichst viele Jobs zu halten.
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red