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Wieder Gewalt im Westjordanland - Bericht über Verletzte

Die Lage im Westjordanland bleibt nach der tödlichen Gewalt in den vergangenen Tagen angespannt: Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete mehrere verletzte palästinensische Arbeiter nach einem Angriff radikaler israelischer Siedler in der Nähe der Stadt Ramallah in der Nacht. Laut palästinensischen Medien setzten radikale Siedler zudem zwei Moscheen, ein Haus sowie Fahrzeuge im Westjordanland in Brand.

Israels Armee sagte auf Anfrage, dass bei den Vorfällen keine Verletzten gemeldet worden seien. Sie habe in mehreren Orten nach flüchtigen Verdächtigen gesucht, die eine Moschee sowie Fahrzeuge angezündet hätten. Das Militär habe zudem mit Verzögerung eine Meldung über eine weitere in Brand gesetzte Moschee erhalten. Israels Sicherheitskräfte wollen den Angaben zufolge vor Ort mit Zeugen sprechen und Beweismittel für Ermittlungen sichern. Israels Armee verurteile "solche Vorfälle, einschließlich der Beschädigung religiöser Stätten, aufs Schärfste", hieß es in einer Mitteilung am Mittag.

Der Armee wird immer wieder vorgeworfen, sie gehe nicht entschlossen genug gegen radikale Siedler vor, die Palästinenser und deren Besitz angreifen. Es gibt kaum Berichte darüber, dass Siedler nach Attacken zur Rechenschaft gezogen werden.

Mehrere Tote bei jüngster Gewalt im Westjordanland

In den letzten Tagen hatte es bei neuerlicher Gewalt im Westjordanland mehrere Tote gegeben. Am Freitag kamen bei einem bewaffneten Zwischenfall vier Palästinenser und zwei Israelis ums Leben. Israels Armee nahm eigenen Angaben zufolge anschließend Dutzende "gesuchte Verdächtige" fest. Darunter sollen Mitglieder der Hamas sein. Das Militär verlegte eigenen Angaben zufolge zudem weitere Soldaten in das besetzte Palästinensergebiet.

Die Spannungen im besetzten Westjordanland haben seit dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel und dem dadurch ausgelösten Gaza-Krieg zugenommen./mak/DP/zb

AXC0029 2026-07-26/13:17

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