APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
USA kündigen Zölle gegen 60 Handelspartner an
Washington - Wegen angeblich unzureichender Maßnahmen gegen Zwangsarbeit hat die US-Regierung auf die Einfuhren von 60 Handelspartnern einen Zoll von zehn und 12,5 Prozent angekündigt. Darunter fallen auch bestimmte Produkte aus der Europäischen Union, teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer mit. Die Aufschläge traten in der Nacht auf Freitag (6.00 Uhr MESZ) in Kraft. Gleichzeitig läuft ein bisher geltender weltweiter Sonderzoll von zehn Prozent auf US-Importe aus.
Kreuzfahrtschiff stieß gegen Schleuse Freudenau in Wien
Wien - Ein Flusskreuzfahrtschiff, die "MS Anna Katharina", mit etwa 200 Personen an Bord ist Freitagfrüh bei der Schleuse Freudenau in Wien gegen die Kaimauer sowie ein Schleusentor geprallt. Dabei wurden 14 Personen leicht verletzt, berichtete Feuerwehrsprecher Gerald Schimpf der APA. Die Passagiere, vor allem Österreicher und Deutsche, dürften durch die Erschütterung gestürzt sein. Allerdings ging niemand über Bord, das Schiff schlug auch nicht leck.
Neue US-Angriffe auf den Iran
Teheran/Washington - Nach Beendigung der jüngsten US-Angriffswelle auf den Iran am frühen Morgen hat das für die Region zuständige US-Kommando CENTCOM auf der Onlineplattform X wieder Angriffe der USA gemeldet. Es seien erneut Kommandozentralen, Drohnenlager und Küstenüberwachungsanlagen ins Visier genommen worden. Dabei starben im Südwesten des Iran nach Behördenangaben mindestens vier Menschen, fünf weitere Menschen seien verletzt worden.
Volkswagen-Gewinn bricht um ein Drittel ein
Wolfsburg - Der Volkswagen-Konzern hat inmitten der Debatte um weitere Einschnitte beim Personal einen Gewinnrückgang vermeldet. In den Monaten April bis Juni ging das Konzernergebnis nach Steuern um 32,9 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro zurück, wie Europas größter Autobauer in Wolfsburg mitteilte. Im zweiten Quartal 2025 hatte VW unterm Strich noch 2,29 Mrd. Euro verdient. Das waren damals bereits 36 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
DÖW-Leiter Kranebitter für Identitären-Verbot
Wien - Eigentlich wollten die rechtsextremen Identitären am Samstag in Wien demonstrieren. Am Donnerstag stand fest: Die Demo wurde polizeilich untersagt. Für Andreas Kranebitter, Leiter des Dokumentationsarchives des österreichischen Widerstandes, ein "großer Erfolg". Allerdings: "Nicht nur die Demo, sondern die Identitären als solche sollten verboten werden", betonte er im APA-Sommerinterview. Außerdem lobte er die Arbeit der Bundesregierung am Aktionsplan gegen Rechtsextremismus.
Drei Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff in Russland
St. Petersburg/Kiew (Kyjiw) - Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Region Sankt Petersburg sind nach Behördenangaben drei Menschen verletzt worden. Ein Lagerhaus des Onlinehändlers Wildberries in der Nähe der Stadt sei in Brand gesetzt worden, erklärte der Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drosdenko, am Freitag im Internet. 59 Drohnen seien abgeschossen worden. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP sah am Morgen Rauch über der Stadt aufsteigen.
Spanien ruft wegen Waldbränden in zwei Regionen Notstand aus
Madrid - Wegen der verheerenden Waldbrände in Spanien hat die Regierung für zwei Regionen den "Notstand nationaler Tragweite" ausgerufen. Dieser gilt ab sofort für die Hauptstadtregion Madrid sowie in der nahe gelegenen Provinz Ávila, teilte das Innenministerium in der Nacht auf Freitag mit. Durch die Ausrufung des Notstands können mehr Mittel im Kampf gegen die Flammen mobilisiert werden. U.a. wird die Einsatzleitung automatisch in die Hände einer militärischen Kriseneinheit gelegt.
Einen Monat nach Erdbeben: Rund 5.400 Tote in Venezuela
Caracas - Einen Monat nach den schweren Erdbeben in Venezuela rückt neben der Versorgung der Betroffenen zunehmend der Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur in den Mittelpunkt. Die Zahl der bestätigten Todesopfer liegt nach Angaben des Präsidenten der venezolanischen Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, nun bei 5.398. Mehr als 16.740 Menschen wurden verletzt. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass 1,3 Millionen Menschen infolge der Erdbeben humanitäre Hilfe benötigen.
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red