Pressestimme: 'Münchner Merkur' zu Berlin/Kandidatenkarussell
"Münchner Merkur" zu Berlin/Kandidatenkarussell:
"Mit dem Sturz des machthungrigen Jens Spahn und dem Aufstieg des engen Merz-Vertrauten Thorsten Frei zum neuen Unions-Fraktionschef sitzt nicht nur der im Volk unpopuläre Kanzler ab jetzt wieder etwas fester im Sattel. Auch für Bayernregent Markus Söder ist die Personalie machtstrategisch ein schlauer Schachzug: Alexander Dobrindt, der in der CSU hochpopuläre Innenminister, wird nicht noch mächtiger, als er eh schon ist. Und, noch wichtiger: Die Nichtbeförderung des CSU-Manns Dobrindt zum Fraktionsvorsitzenden verbessert die Aussichten der CSU-Frau Ilse Aigner auf das Bundespräsident(inn)enamt. Als Staatsoberhaupt im fernen Berlin wäre auch sie keine Gefahr mehr für den CSU-Chef."/DP/jha
AXC0009 2026-07-24/05:35