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Wiener Börse startet vor EZB im Minus - ATX verliert 0,6 Prozent / Keine Zinsanpassung erwartet

Am Tag der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) ist der Wiener Aktienmarkt leichter ins Geschäft gestartet. Mit einer Veränderung der geldpolitischen Schlüsselsätze wird nicht gerechnet. Die jüngste Eskalation am Persischen Golf und die wieder steigenden Energiepreise seien Entwicklungen, die den Notenbankern kaum gefallen dürften, schreiben die Ökonomen der Helaba: "Klare Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende Zinserhöhung gibt es gleichwohl nicht."

Der ATX fiel am Donnerstag im frühen Handel um 0,62 Prozent auf 6.487,43 Punkte, womit der heimische Leitindex die Erholungsgewinne der Vortage teilweise wieder abgab. Unterm Strich bleibt er in der Konsolidierungsspanne zwischen 6.300 Zählern und dem Rekordhoch bei knapp 6.600 Einheiten. Für den ATX Prime ging es um 0,63 Prozent auf 3.193,36 Zähler hinab.

spa/prtab

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